zur Navigation springen

Insel-Bote

08. Dezember 2016 | 15:33 Uhr

Inselhelden : Wie Föhr sich im Netz feiert

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Von Meerjungfrauen ohne Perücke und schwarz-gelben Bienen.

Wyk auf Föhr | So abgeschieden, wie manch einer behauptet, ist Föhr nicht wirklich. Zumindest nicht im Internet. Dort veröffentlichen derzeit Dutzende Hobby-Fotografen, Sportler, Vogelkundler und Urlauber ihre Eindrücke von der Insel, mal als Foto, mal als Textblog, und manche widmen ihrem liebsten Eiland gleich eine eigene Homepage. Wir haben die Online-Redaktion der Rheinischen Post mal gebeten, ihr Netz im sozialen Netz auszuwerfen.

Die Foto-App Instagram ist bei den Urlaubern naturgemäß besonders beliebt. Reihenweise Strand- und Meerfotos werden dort von den Urlaubern veröffentlicht. Unter „la nautique“ werden romantische Impressionen aus dem Föhrer Strandleben gesammelt. Das beliebteste und am meisten geteilte Foto war gestern ein Foto von Dorothe Maier-Bultmann. Darauf zu sehen eine Holzbank mitten im Grünen, im Hintergrund der rötlich schimmernde Horizont, auf der Bank zwei Gläschen Wein und ein Buch. Darunter die Botschaft: „Sommer, Meer und ein Glas Wein. Perfekt.“

Peter Hering aus Nieblum präsentiert auf seiner Internetseite (www.voegel-auf-foehr.de) eine beeindruckende Bilderschar aller Vogelarten auf der Insel – vom Alpenstrandläufer bis zum Zwergtaucher. Der Hobbyfotograf hat ein anspruchsvolles Ziel, wie er auf seiner Internetseite formuliert: „Ich möchte alle auf der Insel lebenden Vögel und Durchzügler fotografieren.“ Im Netz am meisten angeklickt wurde diese Woche allerdings ein Föhr-Foto eines offensichtlichen Exil-Dortmunders.

Der Twitter-Nutzer „HennesFritz“ ist offensichtlich ein Anhänger des Dortmunder Fußballvereins BVB und nahm das Maskottchen Emma in einer Stofftierversion mit in den Urlaub. Nett postiert auf einer Strandliege amüsierten sich 215 Nutzer über das Foto der kleinen, schwarz-gelben Biene am Föhrer Strand und verbreiteten das Bild rasch. Eine Twitter-Nutzerin mit dem Spitznamen „MissKrawallo“ hatte am Strand ein Büschel Algen entdeckt, das sich über den Sand schlängelte und wie eine grüne Perücke aussah. Ihr Kommentar: „Und irgendwo vor Föhr schwimmt jetzt eine Meerjungfrau ohne ihre Perücke.“

Einen ganz besonderen Moment fing kein Urlauber, sondern die Föhrerin Conny Straub ein. Ursprünglich aus dem „Schönen Erzgebirge“, wie sie stolz schreibt, arbeitet die Sächsin inzwischen auf Föhr und genießt ihre freien Tage am Strand. „Etwas Urlaubsfeeling erhaschen“, wie sie sagt. Dabei hat sie ein kleines Wasserspiel beobachtet und fotografiert. Der Insel-Bote druckt es gerne und wünscht noch oft genug einen freien Tag.

zur Startseite

von
erstellt am 21.Jul.2016 | 22:35 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen