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Insel-Bote

09. Dezember 2016 | 12:41 Uhr

Spontane Kunstaktion : Was wäre wenn?

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Der Hamburger Performancekünstler Jan Helbig wies mit einem Schriftzug aus Muscheln auf das bedingungslose Grundeinkommen hin und sorgte für rege Diskussionen.

Die Urlaubsstimmung ist noch voll da. Und ehe die Realität uns einholt, können wir ja noch mal unsere Phantasie spielen lassen. Frage: Was würdest du tun, wenn für dein Einkommen gesorgt wäre? Die Frage des 45-jährigen Hamburger Performancekünstlers Jan Helbig, liebevoll in fünfstündiger (unbezahlter) Arbeit aus Amrumer Muscheln gesetzt, zielt auf das bedingungslose Grundeinkommen ab, und sorgte am Strand von Nebel zwischen zahlreichen Spaziergängern für regen Gedankenaustausch. Der reichte von begeisterter Zustimmung (für mehr Freiheit und weniger Existenzangst) bis zu nachdrücklicher Ablehnung (wer soll das bezahlen?). Wobei sich alle am Strand einig waren, auch in solch einem Fall weiter arbeiten zu wollen.

Die Schweizer hatten sich im Juni mittels Volksentscheid gegen das bedingungslose Grundeinkommen entschieden. Finnland will es ab 2017 in kleinem Rahmen testen. In Deutschland hält die Debatte an. Jan Helbig und viele Strandbekanntschaften hoffen, dass sie nicht im Sand verläuft. Im Herbst plant der Künstler, der seit seinem Zivildienst auf Föhr den beiden Inseln sehr verbunden ist, in Hamburg weitere Veranstaltungen zu dem Thema.

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