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Insel-Bote

07. Dezember 2016 | 11:40 Uhr

In Alkersum : Warten auf Kenken

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Die Ferring-Stiftung gibt einen friesischen Adventskalender heraus. Die Bilder stammen von einer Föhrer Malerin.

Die Idee, einen friesischen Adventskalender herauszubringen, schwirrte Uta Marienfeld von der Ferring-Stiftung schon länger im Kopf herum, nur ein geeigneter Künstler für die winterlichen Motive war einfach nicht aufzutreiben. Mit Margret Fischer wurde nun eine Hobbymalerin gefunden, die spontan sagte: „Das ist genau mein Ding“, und die mit ihren ersten Entwürfen auf Anhieb überzeugte.

„Wir wollen auf vielfältige Weise die friesische Sprache schützen und fördern“, unterstrich Stiftungs-Vorstand Volkert Faltings, der bereits für das kommende Jahr ein Memory gestütztes Übungsbuch für Grundschüler in der Planung hat. Natürlich mit Bildern von Margret Fischer, die seit 30 Jahren auf Föhr lebt und sich freut, dass ihre Werke nun einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich sind.

Neben den verschiedenen Weihnachtskarten scheint gerade der Adventskalender „etwas zu sein, was die Föhrer Seele trifft“, wie Faltings vermutete. Hinter jedem Türchen befindet sich ein kleines Bild und auf der Türinnenseite der passende friesische Ausdruck dazu. So hat auch der Nicht-Friesischsprechende zu Weihnachten 24 friesische Vokabeln parat, falls der Weihnachtsmann (friesisch: kenken) ihn vor der Bescherung abfragen sollte.

Zu kaufen gibt es die Klappkarten und Adventskalender ab sofort in der Ferring Stiftung und in einigen Geschäften auf Föhr und Amrum.


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