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Insel-Bote

03. Dezember 2016 | 05:43 Uhr

Kinder-Uni 2016 : Vorlesung in der Oevenumer Marsch

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Bei der Besichtigung des Windparks am Deich erfuhr der Nachwuchs, wie Strom in die Windenergieanlagen und von dort in die Smartphones kommt.

Der Stundenplan der Föhrer Kinder-Uni ist vollgepackt mit spannenden Vorlesungen und Exkursionen. Zu Letzteren gehört auch die Besichtigung des Windparks in der Oevenumer Marsch. Rund 40 Kinder und ihre Eltern nahmen teil und ließen sich erklären, wie der Strom in die Windenergieanlagen direkt am Deich kommt – und von dort in die Handys.

Die Föhrer Windmüller Jan und Hauke Brodersen sowie Nicole Knudsen vom Landesverband Windenergie erläuterten, wie aus Wind Strom gemacht wird. Und während die Eltern erfuhren, wie der kleine Windpark in der Oevenumer Marsch entstand und wie sich der Strompreis zusammensetzt, hätten die Kinder ganz andere Interessen gehabt, heißt es in einer Presseerklärung des Landesverbandes. So gab Nicole Knudsen altersgerecht Auskunft über Fragen wie „Was ist eigentlich Strom?“ und „was muss passieren, damit ich mit dem Strom aus der Windmühle mein Smartphone aufladen kann?“. Um ein Gefühl für die Höhe der Anlagen und die Abstände zu bekommen, liefen die Kinder auf der angrenzenden Wiese kurzerhand die entsprechenden Wege ab. „Die Kinder hatten schon kluge Ideen dazu, warum es meistens drei Rotorblätter sind, und mit einer Stoppuhr haben wir festgehalten, wie schnell diese sich drehen“ freute sich Jan Brodersen, der auch Initiator der Veranstaltung war.

„Die Fragen der Kinder finde ich am spannendsten“ resümierte Nicole Knudsen am Ende, „und ich hatte das Gefühl, dass viele Eltern dankbar waren, dass sie die Fragen nicht beantworten mussten“, fügte sie mit einem Schmunzeln hinzu.

Zwischen sechs und 13 Jahre waren die Teilnehmer alt. Und auch wenn die Altersunterschiede groß waren, konnte jeder etwas lernen. Nicht selten waren „Aha“-Erlebnisse das Ergebnis: „In der Schule habe ich nicht verstanden, was Strom ist, aber jetzt habe ich es endlich kapiert“, war dann auch die dankbare Reaktion einer Schülerin aus Bayern. Wegen der positiven Resonanz der Eltern und Kinder ist eine Wiederholung im nächsten Jahr bereits geplant.

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erstellt am 05.Sep.2016 | 12:30 Uhr

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