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Insel-Bote

01. Oktober 2014 | 10:18 Uhr

Viel Musik zur Eröffnung

vom

Nieblum | "Das ist doch mal wieder typisch: Stets hat Uta das gute Wetter gepachtet." Die zahlreichen Besucher der Ausstellungseröffnung von Uta Göhring-Zumpe im Josiaskoog in Nieblum waren sich einig: Es konnte gar nicht anders sein. Morgens war der Tag noch grau und verhangen, es sah nach Regen aus. Doch gegen Mittag kam die Sonne heraus und blieb bis zum Ende der Feier.

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Die in Hamburg geborene Künstlerin feierte in diesem Jahr ein ganz besonderes Ereignis. Seit 25 Jahren stellt Göhring-Zumpe auf Föhr aus. Eine stolze Leistung. Und auch in diesem Jahr kamen zu diesem Event mehr als 300 Besucher. "Wir legen unseren Urlaub regelmäßig in diese Zeit", meinte beispielsweise ein Ehepaar aus Berlin, das sich diese Veranstaltung nicht entgehen lassen wollte. Und auch zahlreiche Insulaner hatten den Weg zum Josiaskoog gefunden. Die Künstlerin begrüßte fast alle ihre Gäste persönlich und freute sich sichtlich über so viel Interesse an ihren Arbeiten.

Wie in jedem Jahr eröffnete Henning Rietz das Programm mit einem Trompetensolo aus einem Fenster heraus. Danach sorgten Anke Reetz auf der Violine und Tilo Kunert auf der Klarinette mit Klezmer-Musik (jüdische Volksmusik) für viel Fröhlichkeit unter den Gästen. Anspruchsvoller wurde es als Sängerin Anna Retczak ausdrucksstark und mit viel Einfühlungsvermögen Arien aus den Opern "Julius Cäsar" und "Xerxes" sang.

Antje Rietz, dem Publikum seit Jahren ein Begriff, brachte Berliner Lieder aus den 1920-er Jahren und Musicals zu Gehör, dabei am Flügel begleitet von ihrem Bruder Henning Rietz.

Zum Abschluss kamen alle Akteure auf die Bühne und sangen gemeinsam das jiddische Lied "Bay mir bistu sheyn". Und auch das traditionelle Abendlied durfte nicht fehlen. Dabei sangen Künstler und Gäste gemeinsam.

Die Bilder Göhring-Zumpes zeigen teilweise eine neue Thematik. Beeindruckend fanden viele etwa ihren "Pegasus". Neben Landschaftsbildern und Schwänen sind auch wieder Frauenporträts zu sehen, die davon zeugen, dass die Werke der Malerin von Jahr zu Jahr an Tiefe gewinnen. Die Ausstellung ist noch bis zum 31. August zu sehen

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erstellt am 01.Aug.2012 | 06:49 Uhr

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