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Fussball : Unglückliches Remis für die erste Mannschaft

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Der FSV Wyk kassiert in Hattstedt eine Rote und zwei Gelb-Rote Karten. Die Insulaner lassen zwei Zähler liegen.

In einer turbulent verlaufenen Partie in Hattstedt, in der die erste Herrenmannschaft des FSV Wyk sich krass vom Schiedsrichter benachteiligt fühlte, trennte sich diese von der Zweitvertretung des TSV Hattstedt 4:4 (1:1) unentschieden.

Die Föhrer waren in dieser Partie in der ersten Halbzeit klar dominierend, auch noch, als sie ab der 38. Minute auf ihren Abwehrchef Hanno Helmcke nach einer Gelb-Roten Karte verzichten mussten. Die Wyker waren in der 27. Minute unglücklich mit 0:1 in Rückstand geraten, kamen dann aber in der 41. Minute durch Christian Wohld zum Ausgleich. Trotz Unterzahl hatten die Insulaner in der Folge klare Feldvorteile und gute Chancen, in Führung zu gehen. Zählbares aber kam bis zum Pausenpfiff nicht mehr heraus und die Seiten wurden mit dem Remis gewechselt.


Unzufrieden mit der Leistung des Schiedsrichters


Im überaus turbulenten zweiten Durchgang haderten die FSV-Akteure ein ums andere Mal mit den Entscheidungen des Unparteiischen. Sie beklagten, dass der Schiedsrichter kleinere Vergehen ihrerseits mit Gelben Karten ahndete, während grobe Fouls des Gegners ohne Konsequenz blieben. Dennoch gelang Tarek Bender in der 55. Minute die 2:1-Führung und, nachdem die Hattstedter kurz darauf hatten ausgleichen können, in der 55. Minute das 3:2.

Als Bender den Vorsprung zehn Minuten vor dem Abpfiff auch noch auf 4:2 ausbauen konnte, schien der verdiente Sieg in trockenen Tüchern. Doch die Föhrer hatten die Rechnung ohne den Schiedsrichter gemacht: Dieser zeigte zunächst in der 82. Minute – berechtigt – Sören Nissen nach einem Foulspiel die Rote Karte und in der Nachspielzeit auch noch Steve Kurowski Gelb-Rot, so dass die Föhrer die Partie mit nur noch acht Spielern zu Ende bringen mussten.

Die Hattstedter sagten Danke, ließen sich die Chance nicht entgehen und landeten in der Nachspielzeit noch zwei Treffer. Für den FSV blieb die Erkenntnis, dass zwei Punkte verloren waren, die man mit einem vollzähligen Team wohl kaum hätte abgeben müssen. Noch schwerwiegender ist die Tatsache, dass die Mannschaft das Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den Tabellenzweiten der Kreisklasse A, den SV Frisia 03 Lindholm II, ohne die nunmehr gesperrten drei Stammkräfte bestreiten muss.

Im Gegensatz zu der Partie in Hattstedt hatten beim Heimspiel der zweiten Herrenmannschaft gegen SG Leck-Achtrup-Ladelund IV beide Seiten sowie die zahlreichen Zuschauer auf dem Wyker Helu-Platz an der Leistung des Föhrer Schiedsrichters Timo Paulsen nichts auszusetzen. Dieser leitete die Partie, die mit einem klaren 5:0-Erfolg der Gastgeber endete, souverän.

Der FSV war von Beginn an klar überlegen und erspielte sich eine Vielzahl guter Torchancen, so dass ein höherer Sieg verdient gewesen wäre. Oftmals scheiterte man am guten Schlussmann der Gäste oder verfehlte das gegnerische Tor ganz knapp. Bei den beiden Treffern der Wyker, die Hauke Jensen und Sezent Nedzhib vor der Pause in der 34. und in der 38. Minute erzielten, war der gegnerische Keeper aber machtlos, genau so wie bei drei weiteren Föhrer Torerfolgen nach dem Seitenwechsel durch Hauke Jensen, Sezent Nedzhib und Lars Nissen zwischen der 65. und der 75. Spielminute.

Mit 26 Punkten und einem Torverhältnis von 42:15 bleibt der FSV Vierter der Kreisklasse B.

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