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Insel-Bote

08. Dezember 2016 | 09:08 Uhr

Jubiläum : Teil eines unverzichtbaren Netzwerks

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Das Diakonische Werk Südtondern feiert sein zehnjähriges Bestehen . Viele Gratulanten und ein Rück- und Ausblick bei Kaffee und Kuchen.

Das zehnjärige Bestehen des Diakonischen Werkes Südtondern war Anlass für eine Feier im Gemeindehaus St. Nicolai. Eigens angereist war Siegfried Schulze-Kölln, Vorsitzender des Aufsichtsrates des Diakonischen Werkes Husum. Der Gast, nach eigenen Worten als „Frühstücksdirektor“ für die verhinderten Geschäftsführer Nicole Saballus (Diakonisches Werk Südtondern) und Volker Schümann (Diakonisches Werk Husum) eingesprungen, überbrachte Glückwünsche und betonte die enge Zusammenarbeit beider Organisationen. Eine Kooperation, die eine sinnvolle Symbiose der Vernetzung bilde, die jedes Werk in seinem Bereich aufgebaut habe. Diese sei unverzichtbar und ein Kernstück der diakonischen Arbeit. Die Zahl derer, die diese Arbeit in Anspruch nehmen, steige ständig, so Schulze-Kölln weiter. Eine Entwicklung, die den Zustand der Gesellschaft widerspiegle, der vielfältige Angebote nötig mache. „Wir kümmern uns um die Menschen vor Ort und leisten damit eine wichtige kirchliche Arbeit.“

Zuvor hatte Pastor Jörg Weißbach auf die vergangene Dekade zurückgeblickt. Auch er wies auf die vielen hilfsbedürftigen Menschen hin, die, wie überall, auch auf Föhr und Amrum nicht alle bereit oder in der Lage seien, diese Unterstützung auch in Anspruch zu nehmen. Hier seien Ansprechpartner in den verschiedensten Bereich wichtig, die mit Rat und Tat zur Seite stehen. Dies leiste das Diakonische Werk ebenso wie die vielen anderen Organisationen. Schließlich, schloss Jörg Weißbach, habe das Diakonische Werk auch eine politische Bedeutung, dessen Stimme als Organisation mehr Gewicht habe als die des Einzelnen.

Dass die soziale Arbeit in der Diakonie sehr gut angesiedelt sei, betonte auch Angela Freytag, für Föhr und Amrum zuständig als Abteilungsleiterin von Familie im Mittelpunkt (FIM) des Diakonischen Werkes Südtondern. Mit einer Mitarbeiterin habe man 2002, damals noch unter dem sperrigen Namen Sozialraumorientierte Erziehungshilfe, die Arbeit aufgenommen, heute seien es elf. Freytag dankte ihrem Team, das es in der täglichen Arbeit mit Erwachsenen und Kindern nicht immer leicht habe und die Aufgabe dennoch nicht nur als Job sähe. Eine Aufgabe, die nur dank des gut funktionierenden Netzwerkes geleistet werden könne. Deren Vertreter an diesem Tag zahlreich erschienen waren, und mit denen die Kontakte in den vergangenen Jahren immer weiter ausgebaut worden seien. „Eine enorme Entwicklung, die nun den Familien und Kindern zugutekommt.“

Nach den Höhepunkten der vergangenen zehn Jahre gefragt, nennt Angela Freytag neben den Ferienprojekten eben diese engmaschige Vernetzung. Und die gestiegene Zahl der Mitarbeiter: „Das ist auch ein deutliches Zeichen dafür, wieviel mehr wir hier zu tun haben.“ Aufgaben werden auch künftig dazukommen. Im Bereich der Eingliederungs- und Jugendhilfe etwa, und beim Thema Inklusion, das in aller Munde ist. „Ein Arbeitsbereich, den es auszuweiten gilt, und der uns in den kommenden Jahren beschäftigen wird.“

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erstellt am 07.Jul.2016 | 14:00 Uhr

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