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Stromversorgung : SH Netz investiert auf den Inseln

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Ein neues Schalthaus inklusive Schutz- und Leittechnik für das Umspannwerk Oevenum Deich kostete 1,2 Millionen Euro. Es ist nur eine von vielen Maßnahmen, die der Netzbetreiber in den letzten Jahren realisiert hat.

Die Schleswig-Holstein-Netz-AG (SH Netz) investiert regelmäßig in die Erneuerung ihrer Stromnetze und technischen Anlagen. Dabei stellt dass Seeklima auf den Nordseeinseln die Netz-AG vor besondere Herausforderungen. „Alle technischen Anlagen wie Umspannwerke, Schaltanlagen und Ortsnetzstationen, die wir auf den Nordseeinseln einsetzen, altern aufgrund des Seeklimas deutlich schneller als auf dem Festland“, sagt Sönke Nissen, Leiter des für Föhr zuständigen Netzcenters in Niebüll. „Damit ist nicht nur der Wartungsaufwand höher, sondern sie müssen häufiger erneuert werden.“

Im Rahmen dieser regelmäßigen Netzmaßnahmen hat SH Netz jetzt 1,2 Millionen Euro in das Umspannwerk Oevenum Deich investiert. Hier hat SH Netz ein neues Schalthaus mit einer 22-Feld gasisolierten Schaltanlage und der dazu gehörenden Schutz- und Leittechnik errichtet. „Damit setzen wir konsequent die Modernisierung des Stromnetzes auf Föhr fort“, sagt Bruno Schildhauer, zuständiger Projektleiter bei SH Netz. „Alleine im Umspannwerk Oevenum Deich haben wir 2012 einen Großumspanner ersetzt und 2014 die Erdschlusskompensation erweitert. In beide Maßnahmen sind zusammen 800  000 Euro investiert worden.“ Wie alle 270 Umspannwerke und Schalthäuser von SH Netz wird auch das am Oevenumer Deich über ein eigenes Breitbandnetz aus der Netzleitstelle Rendsburg überwacht und gesteuert.

Zusammen mit den Seekabellegungen von Norddorf nach Utersum sowie diversen Kabelmaßnahmen und Stationserneuerungen hat SH Netz in den letzten fünf Jahren rund 7,8 Millionen Euro in die Versorgungssicherheit von Föhr und Amrum investiert.

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erstellt am 05.Mär.2017 | 17:30 Uhr

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