zur Navigation springen

Insel-Bote

08. Dezember 2016 | 03:09 Uhr

In alkersum : Radio-Profis unterstützen Laien-Sender

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Der NDR-Journalist Werner Junge und RSH-Moderator Carsten Kock beraten den Friisk-Funk. Das Friesen-Radio gibt es seit 2010.

Neue, professionelle Unterstützung beim Friisk-Funk auf Föhr: Der NDR-1-Journalist Werner Junge wird neuer Berater des friesischen Bürgerradios. Junge, der plattdeutsch hinter dem Deich auf Eiderstedt aufwuchs, ist dafür bestens im Thema. Er ist beim NDR in Kiel Chef der Redaktion Heimat und Kultur und Leiter der Zentralredaktion Niederdeutsch.

Der Friisk-Funk gehört zur Föhrer Ferring-Stiftung und sendet werktags – jeweils von 8 bis 10 Uhr – auf der Frequenz 96,7 MHz über den Offenen Kanal Schleswig-Holstein. Von 14 bis 16 Uhr wird die Sendung wiederholt. „Wir machen ja Radio nur mit Laien“, sagt Volkert Faltings, Vorsitzender der Stiftung. „Da ist es toll, dass wir Profis an unserer Seite haben, die wir zu Technik und Programmgestaltung fragen können.“

Junge nimmt den Platz von NDR-Journalist Ernst Christ ein, der im Frühjahr verstarb. Damit ist der Beraterstab des Friesen-Radios wieder komplett. Zu ihm gehört auch RSH-Moderator Carsten Kock. Die Redakteurinnen des Alkersumer Senders können bei Fragen ganz einfach zum Telefon greifen. Ein paar Mal im Jahr treffen sich aber auch alle auf Föhr, dann gemeinsam mit dem Radiobeirat. In diesem Gremium sind alle versammelt, die dem Radio seit seiner ersten Sendung im April 2010 zur Seite stehen: Vertreter vom Friesenrat und den friesischen Vereinen im Norden. Gesendet wird aus einem kleinen Studio in Alkersum, im Haus der Ferring-Stiftung.

Eine Personalie ist übrigens noch offen: Der Friisk-Funk sucht regelmäßig friesische Muttersprachler, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr bei dem Föhrer Sender verbringen wollen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen