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Amrum geht mit der Zeit : Online-Auftritt in neuem Design

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Runderneuert: Die Internet-Seiten der Amrum-Touristik waren in die Jahre gekommen und präsentieren sich künftig in einem moderneren Look.

Nachdem der alte Online-Auftritt der Amrum-Touristik in die Jahre gekommen war, präsentieren sich die Internetseiten der Insel künftig in einem neuen, frischen Design. Eingeführt wurde ein neues Content-Management-System, das optimal auf die Insel zugeschnitten sei, betont Frank Timpe, Vorstand der Amrum-Touristik. „Es ist heutzutage nicht nur eine Frage der optischen Darstellung, es spielen zwischenzeitlich mehr und mehr auch technische Hintergründe eine entscheidende Rolle, die eine Systemanpassung erforderlich gemacht haben.“

Dabei kommt der neue Online-Auftritt gleichsam aus dem eigenen Haus: Für die Gestaltung der Seiten zeichnete Kai Quedens verantwortlich. Der hatte sich im Vorfeld intensiv mit dem System vertraut gemacht, sodass eine Vielzahl der möglichen Änderungen künftig zeitnah und in Eigenregie umgesetzt werden kann. „Eine Erleichterung unserer künftigen Arbeit, außerdem gehen wir davon aus, dass das System zeitgemäßer ist als das vorherige“, ist Timpe zufrieden.

Wie bisher liegen die Daten auf einem Server in Hamburg. Vermieter- und andere Datenbanken laufen im Hintergrund und wichtiger Partner ist hier seit vielen Jahren die Hamburger Fima etc, die die technischen Anbindungen und Voraussetzungen realisiert.

Rund ein Jahr habe die Planung für das Projekt gedauert, das inhaltlich keinen großen Umbruch bedeute, sagt der Tourismus-Chef. Im Wesentlichen seien die Inhalte beibehalten worden. Neu sei teilweise das Bildmaterial und auch die Texte wurden hier und da geändert. Zudem sind die Inhalte nicht nur in englischer Sprache verfügbar, sondern wurden auch ins Friesische (Öömrang) übersetzt. „Wir haben es bewusst auch auf Friesisch gemacht“, wartet Timpe mit Spannung auf erste Reaktionen zu dieser Neuerung. Der Schritt war der Erkenntnis geschuldet, dass die Gäste viel Anteil an der Amrumer Kultur und Sprache nehmen; dieses Interesse sollte bedient werden. Die Übersetzung der deutschen Texte in das Amrumer Friesisch steuerte Reinhard Jannen von der Alkersumer Ferring-Stiftung bei. Mit der gesonderten Rubrik „Marktplatz“ sollen sich zudem neben den Vermietern auch andere Betriebe darstellen können. Daneben wurden die Suchmasken für freie Quartiere prominenter platziert. Schließlich sind die Internetseiten nun responsiv, das heißt, sie passen sich an die Endgeräte – ob Rechner, Tablet oder Smartphone – automatisch an.

Vor allem aber wurde „ein bisschen zusammengestrafft“, berichtet Timpe. Mit dem Ziel, die Wege zu den gesuchten Inhalten für die Nutzer zu verkürzen. An dem Motto „mit drei Klicks zum Ziel“ habe man sich orientiert; mit dem Ergebnis, dass der neue Online-Auftritt schlanker daherkommt. Veranstaltungs- und Vermieterdatenbank sind unverändert, wurden lediglich auf das System zugeschnitten. Weiterhin haben die Vermieter einen Zugang und können selbst ihre Daten pflegen. Wem dies zu aufwendig ist, der erhält auch künftig Unterstützung von der Amrum-Touristik. Vorteil war, dass kein Zeitdruck herrschte, betont der Touristiker. „Unsere Seiten waren immer funktional, der Online-Auftritt lief rund und die Nutzer haben sich nicht beklagt.“ So konnte das Ziel, moderner und frischer daherzukommen, stressfrei angegangen werden.

Die ersten Reaktionen der Gäste seien überwiegend positiv, die von „tollem Bildmaterial“ bis zu „sehr gelungener Auftritt“ reichten. Negative Kritik sei in der Regel konstruktiv und berechtigt. Ohnehin sei die neue Web-Präsenz ein Gewöhnungsprozess für Macher und Nutzer. Jede Kritik sei willkommen und werde ernst genommen, betont Frank Timpe. Der erste große Relaunch nach rund acht Jahren sei ein dynamischer Prozess, nichts sei in Stein gemeißelt. „Sicherlich werden wir das eine oder andere noch anpassen müssen, das liegt in der Natur der Sache.“

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erstellt am 20.Apr.2017 | 12:30 Uhr

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