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Insel-Bote

11. Dezember 2016 | 01:21 Uhr

In der Nationalparkhalle : Musik so leicht wie der Sommerwind

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Benefizkonzert zum 25-jährigen Bestehen des Föhrer Rotary-Clubs: „Quadro Nuevo“ begeisterte das Wyker Publikum .

„Ich hatte einen Traum...“
begann Hannsjochen Ziegler, amtierender Präsident der Föhrer Rotarier, seine Begrüßung zum Beginn des Benefizkonzertes „Tango und Meer“ mit dem Instrumental-Quartett „Quadro Nuevo“. Während der Planung für diese Veranstaltung, einem Highlight des Jubiläumsjahres zum 25-jährigen Bestehen des Föhrer Rotary-Clubs, wünschte er sich, dass die bekannten Musiker vor vollem Haus spielen würden.

Zieglers Traum hat sich an diesem Abend mehr als erfüllt: Die Nationalparkhalle war nicht nur voll, sondern komplett ausverkauft. Das von den Föhrer Rotariern unterstützten Projekt „Wasser für Ghana“ des Kinderhilfswerks „Plan International“ erhielt so große Aufmerksamkeit und dem Publikum bescherte der Abend besonderen Hörgenuss.

„Quadro Nuevo“, seit 20 Jahren in der ganzen Welt unterwegs und seit zehn Jahren immer wieder gerne auf Föhr zu Gast, hat sich der nostalgisch-akustischen Musik verschrieben. Hingebungsvoll und leidenschaftlich erzählen die Musiker die vielfältigen Geschichten des Lebens. Inspiriert vom Motto des Abends „Tango und Meer“, erklang als eines der ersten Stücke „Garcias Tango“. Das Quartett erklärte, was der Tango mit dem Wasser zu tun hat. In Buenos Aires, Stadt des Tangos und eine der größten Hafenstädte der Welt, nährte der Hafen schon immer die Stadt, das Wasser trug alles dorthin, so auch die musikalischen Einflüsse, die den Tango erst möglich machten.

Die vier Musiker Dietmar Lowka (sechsseitiger Kontrabass und Percussions), Mulo Francel (Saxophon und Klarinette), Andreas Hinterseher (Bandoneon & Akkordeon) sowie Chris Gall (Piano) boten Musik der Extraklasse. Kunst und Können, verbunden durch perfekt abgestimmtes Zusammenspiel, mit unvergleichlichem Sound und überbordender Spielfreude vorgetragene Stücke, humorvoll, launig angekündigt und durch genialen Einsatz farbiger Beleuchtung im Einklang mit der Musik verstärkt, wurden für das Publikum zum unvergesslichen Musikerlebnis.

Weisen, so langsam und leise gespielt, dass die Musik innezuhalten schien, bevor sie wie ein Vulkan ausbrach, in tausend schillernden Nuancen kraftvoll erklang. Die sanften Töne der Klarinette umwehten das Publikum leicht wie der laue Sommerwind, Klavier und Bandoneon stimmten sehnsuchtsvoll und die Percussions trommelten pure Freude ins Herz. „La casa de los sueños “ – das Haus der Träume – für diesen Abend war es die Wyker Nationalparkhalle. Hannsjochen Ziegler hatte einen Traum, der sich auf klangvoll wunderbare Weise erfüllte...





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