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Insel-Bote

05. Dezember 2016 | 03:33 Uhr

Plastikfreie Insel : Mehrwegbecher statt Coffee to go

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Glasflaschen, Einkaufstaschen und Kaffeebecher: Bei einem Informationsabend wurden viele Ideen präsentiert.

Die Initiative „Plastikfrei wird Trend“ arbeitet an einem erneuten Schulterschluss zwischen Handel, Politik und Bürgern und findet dabei immer mehr Mitstreiter. Die fanden sich jetzt zu einem Informationsabend mit mehreren Referaten zum Thema „Vermeidung von Plastik auf der Insel Föhr“ in den Räumlichkeiten der Inselgruppe des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) ein.

Zunächst stellte Dagmar Parusel vom Hamburger EPEA-Institut hat das Modell einer zu 100 Prozent kreislauffähigen Einkaufstasche vor. Der Prototyp stieß bei den Anwesenden auf positive Resonanz und wurde als gute Möglichkeit angesehen, auf Föhr ein Pilotprojekt für die gesamte Westküste zu initiieren.

Angela Ottmann vom Projektteam „Plastikfrei wird Trend“ stellte verschiedene plastikfreie Muster sowie eine Faktensammlung mit prägnanten Zahlen und Fakten zum Thema vor. Diese soll an die gut 50 auf Föhr ansässigen Betriebe verteilt werden, die Coffee to Go anbieten und soll neben Informationen auch ein Angebot zur Zusammenarbeit bieten.

Das Projekt „Plastikfrei wird Trend“ schreibt jetzt als Pilotprojekt für die Westküste die Entwicklung eines künstlerisch gestalteten Föhrer Mehrwegbechers aus, heißt es in einer Mitteilung, der in jedem Geschäft wieder befüllt werden kann.

Weiteres Thema war die Vermeidung von Getränken in Plastikflaschen. Kunden würden vermehrt Getränke in Glasflaschen nachfragen, obwohl das höhere Gewicht der Flaschen immer noch als Problem empfunden würde, berichteten Föhrer Einzelhändler. Anscheinend hätten jedoch die Getränkehersteller die Anlagen für das Mehrwegsystem Glasflasche reduziert. In der Gesprächsrunde wurden an die teilnehmenden Politiker appelliert, einen vorbildhaften Beschluss der Föhrer Gremien für eine Erneuerung des Glasflaschenpfandsystems zu erwirken.

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erstellt am 13.Okt.2016 | 20:39 Uhr

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