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Insel-Bote

06. Dezember 2016 | 15:14 Uhr

Grundschule Föhr-Land : Lesestoff in Bücherkisten

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Ein Teil der Erlöse der Oldsumer „Zeitreise“ kommt den Kindern als Bücher-Material für das innovative Online-Portal „Antolin“ zugute.

Zu Beginn jeder „Zeitreise durch das Friesendorf Oldsum“, verspricht die Moderatorin Birgit Brodersen den Besuchern dieses beliebten Freilichttheaters, dass das komplette Eintrittsgeld in Projekte fließt, die Kindern, Jugendlichen und wichtigen Institutionen des Dorfes zugutekommen und die dem Erhalt friesischer Traditionen dienen.

In diesem Jahr wird neben anderen Projekten wieder einmal die Grundschule Föhr-Land bedacht, die Lesestoff braucht für das innovative Online-Portal „Antolin“. Dieses hat sich die optimale Leseförderung in der Grundschule und in der Sekundarstufe auf seine Fahnen geschrieben. Die passenden Sach- und Jugendbücher wurden gekauft und zwei Bücherkisten für die sachgerechte Aufbewahrung wurden angeschafft. Jetzt kann das Lesevergnügen beginnen.

Darüber freuen sich der Schulleiter Michael Oldigs mit seinen Kolleginnen und stellvertretend für alle Schülerinnen und Schüler die Klassensprecherinnen und Klassensprecher.

Überreicht wurden die Kisten von Silke Oelke, die in dem Dorftheater die Witwe Klara Rickmers darstellt, die ihre fünf Kinder im Ersten Weltkrieg allein großziehen musste, nachdem ihr Mann Brar Riewert Rickmers in Frankreich gefallen war. Wer wäre geeigneter als sie, die Bücherkisten an die Klassensprecherinnen und Klassensprecher zu überreichen. Außerdem freut sie sich als Mutter der kleinen Tochter Josina, dass diese später auch Nutznießerin des Bücherschatzes sein wird.

Noch zwei Mal wird die „Zeitreise durch das Friesendorf Oldsum“ in dieser Saison stattfinden: am 27. Juli und 27. August. Mit dem Besuch dieser auf Föhr einmaligen Veranstaltung schlagen die Besucher „zwei Fliegen mit einer Klappe“: Einmal bereiten Sie sich selbst ein Vergnügen und zum anderen tun Sie etwas Gutes. Denn die erzielten Einnahmen sollen auch künftig für weitere sinnvolle Projekte eingesetzt werden. Seit sieben Jahren halten sich die Organisatoren des historischen Vergnügens an dieses Versprechen, und das soll auch so bleiben.

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erstellt am 16.Jul.2016 | 18:00 Uhr

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