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Insel-Bote

09. Dezember 2016 | 05:03 Uhr

Föhr und Amrum : Kaum Diskussionen im Amtsausschuss

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

In Sachen Schulsanierung und Einrichtung von Deutsch-als-Zweitsprache-Zentren herrscht Einigkeit. Positive Bilanz des Flüchtlingsbetreuers.

Sehr zügig konnten die Mitglieder des Amtsausschusses Föhr-Amrum den größten Teil ihrer Tagesordnung abarbeiten. Dies verdankten sie der intensiven Vorberatung bei einer gemeinsamen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses sowie des Schulausschusses (wir berichteten).

So wurden einstimmig und ohne weitere Diskussionen die Entwurfsplanung für die Grundsanierung der Eilun-Feer-Skuul, die Einrichtung von Deutsch-als-Zweitsprache-Zentren sowie die Errichtung eines Aufenthaltsgebäudes durch den TSV Föhr-West bei der Grundschule Süderende gebilligt. Zur Einführung einer betreuten Primarstufe an der Öömrang Skuul erfuhren die Vertreter der Inseln, dass dies frühestens ab dem 1. Januar 2017 möglich sei. Zuvor benötige man verbindliche Anmeldungen sowie Informationen über die notwendige Ausstattung. Auf Vorschlag von Wittdüns Bürgermeister Jürgen Jungclaus, der die Amtsausschuss-Sitzung leitete, einigte man sich darauf, dass mindestens zehn Kinder angemeldet sein sollten. „Mit dieser Festlegung haben wir immer noch ein bisschen Spielraum“, so Jungclaus.

Der Bericht von Hafedh Ben Mansour über die Situation der Flüchtlinge auf Föhr und Amrum war das einzige, etwas länger dauernde Thema der Sitzung. Ben Mansour, der gemeinsam mit Marco Christiansen für die Betreuung der Flüchtlinge zuständig ist, erklärte, dass angesichts des Ramadan die Lage sehr ruhig sei und sich alle auf den Sprachunterricht konzentrieren. Wichtige Punkte seiner Tätigkeit seien die Familienzusammenführung sowie Begleitung der Flüchtlinge als Dolmetscher bei Arzt- oder Bankbesuchen. „Die Sprache ist der wichtigste Punkt bei der Integration“, so Ben Mansour. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) habe zahlreiche Broschüren in den verschiedenen Sprachen herausgegeben, die über das Grundgesetz und die wichtigsten Regeln in Deutschland aufklären. Sie seien bei der Arbeit recht hilfreich, so der Flüchtlingsbetreuer abschließend.

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erstellt am 14.Jul.2016 | 12:30 Uhr

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