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Insel-Bote

02. Dezember 2016 | 21:17 Uhr

In Witsum, Dunsum und Oldsum : Kanister Dieselöl trauriger Höhepunkt

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

International Coastal Cleanup Day: Rund 30 Helfer sammeln an Föhrer Strandabschnitten säckeweise Müll ein.

Anlässlich des „International Coastal Cleanup Day“ waren Insulaner und Gäste aufgerufen, die Strand- und Deichabschnitte in Witsum, Dunsum und Oldsum so weit wie möglich vom Müll zu befreien. Rund 30 Freiwillige sind dem Aufruf des Föhrer Organisationsteams um das Nationalpark-Haus, den Föhrer Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), die Schutzstation Wattenmeer und die Föhr Tourismus GmbH (FTG) gefolgt und haben im Rahmen der Müllsammelaktion auf Föhr säckeweise Abfälle zusammengetragen.

Styropor, Schnüre aus Scheuerschutznetzen, Plastikflaschen und Unmengen von Wattestäbchen – die Bandbreite und Vielzahl der angeschwemmten Abfälle an den drei Sammelorten war erschreckend groß. Wie bereits bei vergangenen Müllsammlungen der Fall, fanden die freiwilligen Helfer den meisten Müll am Deich zwischen Dunsum und dem Schöpfwerk Föhr-Mitte, insbesondere im Sörenswai-Vorland.

Innerhalb kurzer Zeit füllten die Aktiven hier mehrere große Papiermüllsäcke mit Unrat aller Art. Aber auch der Strand in Witsum barg einige negative Abfall-Überraschungen. So fanden die Müllsammler hier einen vollen Kanister mit Dieselöl. „Wir bedanken uns bei allen Freiwilligen, die sich an der Aktion beteiligt haben“, freute sich Angela Ottmann von der BUND-Inselgruppe.

Eigens für die Müllsammelaktion aus Wedel angereist war Ulrike Simolik, zweite Vorsitzende des Wedel-Schulauer Wandervereins. „Ich habe mir den Termin für unseren Föhr-Besuch extra auf diesen Tag gelegt. Während meine Vereinskolleginnen in einem Café am Sandwall sitzen, tue ich lieber etwas Gutes für die Umwelt und sammle am Strand von Witsum Müll“, erklärt die naturverbundene Simolik.

Nach getaner Arbeit trafen sich Simolik und die anderen Müllsammler auf Einladung der FTG im Veranstaltungszentrum am Sandwall. Bei Kaffee und Kuchen wurde sich hier intensiv über die „Sammelquote“ sowie besondere Funde ausgetauscht.

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erstellt am 21.Sep.2016 | 12:30 Uhr

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