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Insel-Bote

10. Dezember 2016 | 02:17 Uhr

Auf Föhr : Kampf gegen Plastikmüll auf der Insel geht weiter

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Informationsveranstaltung am Montag: Der BUND will Ideen und Aktionen für Modellprojekte zur Vermeidung von Plastikvorstellen.

Der Föhrer Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) veranstaltet am Montag, 10. Oktober, um 20 Uhr im Seminarraum des BUND in der Strandstraße einen Informations- und Diskussionsabend zum Thema „Ideen und Aktionen für Modellprojekte zur Vermeidung von Plastik auf der Insel Föhr“.

Man könne sich auf der Insel nicht mit dem gegenwärtigen Zustand zufrieden geben, wenn man an die 1990-er Jahre denke, als Föhr eine herausragende Vorreiterrolle in Bezug auf Müllvermeidung gespielt habe, heißt es dazu in einer Mitteilung des BUND.

Die Umweltorganisation möchte deshalb einen erneuten Schulterschluss zwischen Handel, Politik und Bürgern anregen und versuchen, an diese Tradition anzuknüpfen. „Den Dosenschwur werden wir nicht wieder zum Leben erwecken können, wir können jedoch aufbegehren gegen die Flut von Plastiktüten, Plastikflaschen und Plastikgeschirr und zunächst diesen Dingen den Kampf ansagen“, so die BUND-Vorsitzende Annemarie Lübcke.

Der Beschluss der Wyker Politiker für Veranstaltungen ohne Plastikgeschirr sei ein erster Schritt in die richtige Richtung, dem müssten weitere ganzheitliche Aktionen folgen.

Am Montag sollen drei Beispiele für Aktionen vorgestellt und gemeinsam beraten werden:

„Tasche Strandgut“ nenn t sich das Modell einer kreislauffähigen Einkaufstasche. Dieses Projekt wird Dagmar Parusel vom Epea-Institut für Umweltforschung vorstellen.

Bei der Kampagne „Glas statt Plastik in den Getränkeregalen“ soll nach Alternativen gesucht werden und schließlich soll an diesem Abend überlegt werden, wie der Trend zum „Coffee to go“ plastikbewusster gestaltet werden kann.

Mit ihren Ideen für eine plastikärmere Insel haben die Insulaner längst überregionale Aufmerksamkeit erregt. So wurde im Mai das Projekt „Plastikfrei wird Trend“ des Föhrer BUND von der UN-Dekade „Biologische Vielfalt“ ausgezeichnet. Nun steht es zur Wahl zum UN-Dekade-Projekt des Monats Oktober. Das Projekt mit den meisten Stimmen wird Projekt des Monats. Bis Ende Oktober kann darüber im Internet (www.undekade-biologischevielfalt.de/projekte/monatsprojekt-waehlen) abgestimmt werden.

Wenn das Föhrer Projekt gewinnt, hat der BUND die Chance, Jahresprojekt der UN-Dekade zu werden.

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erstellt am 08.Okt.2016 | 10:00 Uhr

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