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Insel-Bote

21. November 2014 | 18:36 Uhr

Naturfilm-Festival "Green Screen" : Grandiose Tierfilme im Wyker Kino

vom

Internationales Naturfilm-Festival "Green Screen" macht Station auf Föhr / Die Zuschauer vergeben den Publikumspreis unserer Zeitung

Wyk |

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Erstmals wird das Wyker Kino in diesem Jahr Spielort eines renommierten internationalen Filmfestivals, denn "Green Screen" kommt auf die Insel Föhr. Wyk ist nun einer der Orte, in dem die Kinobesucher darüber abstimmen dürfen, welcher Film den Publikumspreis des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages (sh:z) erhält. Drei Filme wurden für diesen Preis nominiert, die in einer Matinee am Freitag, 24. August, ab 10.30 Uhr gezeigt werden. Der Eintritt ist umsonst.

Wie 2011 tourt das Eckernförder Festival wieder durch das Land. Gemeinsam mit dem sh:z werden bis zum 29. August an 14 Spielorten jeweils drei Filme gezeigt - und jedes Mal haben die Zuschauer die Wahl: Sie sind aufgerufen, den Film zu küren, der ihnen am besten gefällt. Aus den Stimmen aller Standorte ergibt sich am Ende, welcher Film den Preis erhält. Dieser wird auf der Gala in Eckernförde am Sonnabend, 8. September, überreicht.

Naturfilmer brauchen Nerven wie Drahtseile und Geduld, denn ihre tierischen Protagonisten drängeln sich nicht unbedingt vor die Filmkamera. Bereits seit 2007 präsentiert das Festival Greenscreen herausragende Ergebnisse dieses Genres - und wie groß das Interesse daran ist, zeigt der jährlich wachsende Erfolg. Dieses Mal können die Zuschauer Affen, Anakondas und Wildpferde hautnah erleben.

So wie in Big Five Südamerika - Die Anakonda: Angst, Vorurteile und Trophäenjagd haben der Riesenschlange immer wieder zugesetzt und die richtig großen Exemplare weitgehend verschwinden lassen. Nur an wenigen Orten in Südamerika erreichen Anakondas noch eine Länge von mehr als vier Metern. Der Biologe Dr. Lutz Dirksen macht sich mit einheimischen Jägern und einem erfahrenen Tierfilmerteam auf die Suche nach der Schlange.

Entlang wilder Flüsse, durch unerforschte Wälder führt seine Expedition. Dabei begegnet er exotischen und seltenen Tieren und auch verschiedenen Boas, den kleinen Verwandten der Anakonda. Doch es ist eine Reise mit Hindernissen. Wegen des Wetterphänomens La Niña, dem nassen Gegenstück zum El Niño, ist die Suche eine wahrhaft feuchte Angelegenheit. Die großen Anakondas scheinen wie vom Wasser verschluckt. Eines Nachts kommt sogar der Fluss bis ins Camp und zwingt das Expeditionsteam aufzubrechen. Lutz Dirksen und seine Begleiter nehmen das Scheitern als Chance und brechen auf, um die kilometerlangen Wasserfälle zu überwinden, finden in dem unbekannten Niemandsland dahinter ein Naturparadies. Werden sie in diesem Paradies auch die Schlange finden?

In "Affenalarm - Die Pavianpolizei am Tafelberg" wird gezeigt, wie die Paviane täglich mit Schreien, Stöcken und Schreckschusspistolen in die Wildnis zurückgetrieben werden. Und schließlich stehen "Die Letzten Europas - Wildpferde im Münsterland" im Mittelpunkt des dritten Streifens. Über diese Filme berichten wir in unseren nächsten Ausgaben noch gesondert.

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von
erstellt am 16.Aug.2012 | 07:02 Uhr

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