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Insel-Bote

04. Dezember 2016 | 13:19 Uhr

Ende des Ramadan : Flüchtlinge und Einheimische feiern gemeinsam

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Der Föhrer Flüchtlingsbeauftragten Hafedh Ben Mansour und der Verein Flüchtlingshilfe Föhr-Amrum luden zum „iid saghir Fest“ ins Nieblumer Haus des Gastes ein.

„Unsere Gäste sollen sich wie zu Hause fühlen.“ Das war der Gedanke des Föhrer Flüchtlingsbeauftragten Hafedh Ben Mansour und des Vereins Flüchtlingshilfe Föhr-Amrum, als sie zum „iid saghir Fest“ ins Nieblumer Haus des Gastes einluden. Dieses Fest bedeutet das Ende des Ramadan und wurde, so Ben Mansour, so gefeiert, wie es in den Herkunftsländern der Flüchtlinge Tradition ist. Doch so ganz wie zu Hause war es dann doch nicht. Das lag nicht nur am Veranstaltungsort fern der Heimat, sondern auch daran, dass es dazu beitragen sollte, Kontakte zwischen Asylanten und Insulanern zu schaffen und zu festigen. Zwar fremdelten alle Beteiligten noch etwas. Doch die Fröhlichkeit besonders der Kinder und der jungen Frauen, die sich ganz spontan zu einem syrischen Volkstanz zusammenfanden, sorgte für eine lockere Stimmung im Haus des Gastes.

So wurde dann auch die Basis für ein gutes Beisammensein auf der Insel gelegt. Außerdem hat Nieblums Bürgermeister Friedrich Riewerts die Richtung zur ersprießlichen Nachbarschaft gewiesen: „Ich bin zu diesem Fest eingeladen worden und wollte dies auch nicht ausschlagen.“

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erstellt am 13.Jul.2016 | 11:00 Uhr

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