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Insel-Bote

11. Dezember 2016 | 14:46 Uhr

Auf Amrum : Einblicke in das Leben einer prominenten Mutter

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Cornelia Scheel, Tochter des ehemaligen Bundespräsidenten Walter Scheel, machte mit Hella von Sinnen im Rahmen einer Lesereise in Norddorf Station.

„Mildred Scheel – Erinnerungen an meine Mutter“ hieß es im Gemeindehaus, wo Cornelia Scheel, Tochter des ehemaligen Bundespräsidenten Walter Scheel, mit ihrer Lebensgefährtin Hella von Sinnen im Rahmen einer Lesereise Station machte.

Die Rollen waren klar verteilt: Anfangs las Moderatorin und Entertainerin von Sinnen einige Auszüge, dann schilderte Cornelia Scheel im Dialog mit dem Publikum ihre ganz persönlichen Erfahrungen aus dem Leben ihrer prominenten Mutter. Die sie als Schrecken eines jeden Protokollchefs beschrieb, der gern die Tischkarten vertauscht habe, wenn eine Spaß versprechende Künstlerin eingeladen war.

Mildred Scheel, Ärztin, alleinerziehende Mutter, Ehefrau des deutschen Außenministers Walter Scheel und spätere First Lady, war Begründerin der Deutschen Krebshilfe. Es gelang ihr, diese Krankheit zu enttabuisieren, womit sie auch die Gesellschaft veränderte. In dieser Arbeit, die bis heute nachwirkt, ging sie auf, bis sie selbst 1985 an dieser tückischen Krankheit starb.

Cornelia Scheel, geboren 1963, wurde von ihrer Mutter allein erzogen und in späteren Jahren von Walter Scheel adoptiert. Nach einem Medizinstudium arbeitete auch sie für die Deutsche Krebshilfe, deren Präsidentin ihre Mutter von 1979 bis zu ihrem Tod 1985 gewesen war.

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erstellt am 25.Aug.2016 | 08:00 Uhr

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