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Insel-Bote

30. September 2014 | 21:53 Uhr

Ein wildernder Pastor

vom

Wyk | Wegen Jagdfrevels musste sich der Pastor von Glowitz im Herbst 1912 vor dem Wyker Fleckengericht verantworten. Folgendes hatte sich einem Bericht der Insel-Zeitung zufolge zugetragen:

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Dem Gottesmann war auf dem Friedhof ein Hase begegnet, der aus dem Unkraut auf ihn los schoss und das Weite suchte. Der erschrockene Pastor schleuderte seine Bibel nach dem flüchtigen Tier. Die Heilige Schrift traf den frechen Gotteslästerer so, dass dieser seinen Geist aufgab. Der Pfarrer und seine Familie ließen sich diesen unverhofft erlegten Braten schmecken. Diese Angelegenheit sprach sich aber rum und der Pastor wurde zum Gericht zitiert. Er wurde für schuldig im Sinne des Strafgesetzbuches befunden und zu einer empfindlichen Geldstrafe verurteilt.

Der Pastor unterwarf sich aber diesem Urteil nicht. Er ging weiter bis zum Kammergericht, bekam aber auch dort nicht Recht. Nun wandte er sich an seinen Landesherren, den Deutschen Kaiser. Und Wilhelm II. hob das Urteil des Kammergerichtes auf und fällte folgenden Urteilsspruch: "Alle Hasen, die der Pastor von Glowitz mit der Bibel erschlägt, soll er als gerechte Jagdbeute nach Hause tragen dürfen".

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von
erstellt am 17.Nov.2012 | 03:59 Uhr

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