zur Navigation springen

Insel-Bote

04. Dezember 2016 | 07:10 Uhr

Gäste auf Föhr : Ein Bad in der Nordsee gehört dazu

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Das Austauschschüler-Treffen von „Rotary International“ hat Tradition: Besuch aus aller Welt im Ernst Schlee-Schullandheim.

„Wie heißt der Wyker Bürgermeister?“ oder „Wie nennt man den Wahlspruch der Friesen?“. Diese und andere Fragen beschäftigten 32 Austauschschüler bei einer Stadtrallye im Rahmen eines Wochenendaufenthaltes auf Föhr.

Ein Besuch mit Tradition, bei dem die Jugendlichen auch in diesem Jahr Gäste des Rotary-Distriktes 1890, zu dem der Föhrer Club gehört, waren. Die Initiative für die Besuche auf der Insel ging von dem verstorbenen Rotarier Jürgen Poschmann aus, der sich besonders für das Rotary-Austauschprogramm engagiert hatte. Bei dieser sogenannten „orientation“ geht es vornehmlich darum, sich kennenzulernen und die Europareise, die die jungen Menschen für drei Wochen durch viele Städte in Mitteleuropas führen wird, detailliert vorzubereiten.

Die Schülerinnen und Schüler sind für ein Jahr in Privatfamilien in Schleswig-Holstein, Hamburg sowie Teilen von Niedersachsen untergebracht und besuchen auch die Schulen in Deutschland. Wichtig ist es, neben dem Kennenlernen von Kultur und Lebensweise, auch die deutsche Sprache zu erlernen. So sind die Teilnehmer gehalten, sich auch untereinander in Deutsch zu verständigen.

Neben den offiziellen Punkten beinhaltete das Programm auch diverse Freizeit-Aktivitäten. So wurde vom Ernst-Schlee-Schullandheim aus, in dem die Jugendlichen traditionell untergebracht sind, eine Nachtwanderung bis zum Nieblumer Strand durchgeführt. Etwa die Hälfte der Truppe traute sich tatsächlich in das eiskalte Wasser; eine Tradition, mit der auch diese Gruppe nicht brechen wollte.

Nach einer Vorstellungsrunde ging es Tags darauf auf eine Strandwanderung von der Unterkunft in Nieblum bis zum Wyker Sandwall. Bei herrlichem Sonnenschein machte der stürmische Rückenwind die Tour zu einem echten Erlebnis. Es folgte die Stadtrallye, die von ehemaligen Austauschschülern aus dem Distrikt, den sogenannten Rotexern vorbereitet worden war.

Stefan Peetz und Heiko Runge als Abordnung des örtlichen Rotary-Clubs zeigten sich beeindruckt von den vielen Nationalitäten und der ausgesprochen angenehmen Atmosphäre ohne jegliche Verständigungsprobleme. „Ihr seid jederzeit herzlich willkommen“, gaben beide den Jugendlichen schließlich mit auf den Weg, als diese sich auf den Weg von der Insel zurück auf das Festland machten.

zur Startseite

von
erstellt am 24.Apr.2016 | 09:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen