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Insel-Bote

05. Dezember 2016 | 05:37 Uhr

Auf dem Heymannsplatz : Die Hektik vor dem großen Trubel

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Heute Mittag um 14 Uhr startet der Föhrer Jahrmarkt. Die Schausteller und Gastronomen sind gut vorbereitet.

Alles ist vorbereitet. Die Attraktionen sind aufgebaut, geputzt und der letzte Feinschliff gemacht. Heute Nachmittag um 14 Uhr gehen die Föhrer tollen Tage los. Der Insel-Bote hat den Aufbau auf dem Heymannsplatz verfolgt und mit den Schaustellern über den Jahrmarkt gesprochen.

„Hier können die Leute noch richtig feiern. Mit dem richtigen Pegel wird hier auf dem Platz sogar getanzt“, sagt Schaustellerin Doris Rasch. „Es geht immer viel zu schnell zu Ende. Es ist zwar auch eine ganze Menge Arbeit, macht aber auch großen Spaß.“

Die Familie Rasch stellt seit Jahrzehnten auf dem Föhrer Jahrmarkt aus. Dieses Jahr brauchte sie drei Anreisetage. Am Sonntag kam die Familie mit dem Wohnwagen, am Montag und Dienstag folgten ihre Geschäfte: der Jumper und das Enten-Angeln. Aufgebaut misst der Jumper acht Meter in die Höhe. „Beim Transport darf er die vier Meter aber nicht überschreiten“, erklärt die 57-Jährige. Der reine Aufbau des Jumpers dauert etwa eineinhalb Stunden. „Dann muss noch alles geputzt werden.“ Außerdem steht auf der Erledigungsliste: Glühbirnen wechseln, Probe fahren und die Musik testen.

Die Familie Rasch ist 680 Kilometer gefahren, kommt aus Bad Hersfeld. Einen deutlich kürzen Anfahrtsweg hat der Föhrer Hans-Otto Buth. „Der Jahrmarkt ist das größte Ereignis. Nach der Saison ist das hier der Treffpunkt überhaupt“, sagt der Gastronom. Selbst Föhrer, die mittlerweile auf dem Festland wohnen, versuchen dann möglichst auf die Insel zurückzukehren. „Das Besondere ist: Wenn andere Veranstaltungen um halb zwölf das Licht ausmachen, geht es bei uns erst richtig los.“

Zum ersten Mal ist der Hindernisparcours „Remmi Demmi“ auf Föhr. Die Schausteller aus Aurich sind erst am Mittwoch angereist und haben den gestrigen Tag mit dem Aufbau des Zeltes verbracht. „Wir sind zum ersten Mal hier und sehr gespannt“, sagt Schausteller Cengher Simion-Viorel.

Dass es gut wird, weiß Dieter Fehlauer, Besitzer des Break-Dancers. Er kommt immer wieder gerne auf die Insel: „Die Föhrer sind stolz auf ihren Jahrmarkt. Zu Recht – die Atmosphäre ist klasse! Hier fühlt man sich wohl.“ Fehlauer ist am Dienstag mit Frau und Kind und vier Angestellten angereist. „Wir brauchen etwa zwei Tage für den Aufbau“, erklärt er. Dann wird noch einmal drüber gewischt.

Seit 1991 ist der Break-Dancer in der Hand der Familie Fehlauer, die in der vierten Generation auf dem Föhrer Jahrmarkt vertreten ist. Bisher hat sich noch kein Besucher bei einer Fahrt verletzt, dabei ist oft Alkohol im Spiel. „Wir schauen uns die Leute genau an. Wenn einer zu betrunken wirkt, muss er draußen auf seine Freunde warten“, sagt Fehlauer, dass die Sicherheit vorgeht.

Die Schausteller und Gastronomen des Wyker Jahrmarktes sind bestens vorbereitet, die Besucher können kommen.

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erstellt am 21.Okt.2016 | 12:00 Uhr

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