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Insel-Bote

08. Dezember 2016 | 13:03 Uhr

Kunst der Westküste : „Das Museum ist einfach fantastisch“

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Überraschung für Doris Schendzielorz: Die Urlauberin aus Koblenz wurde als 300 000. Besucherin in Alkersum begrüßt.

Damit hatte sie nicht gerechnet: Doris Schendzielorz wollte wie immer bei ihren Aufenthalten auf Föhr die neuen Ausstellungen im Museum Kunst der Westküste besuchen. Dazu hatte sie sich zu einer Führung angemeldet und wollte nun am Empfang im Museumshop bezahlen. Die Koblenzerin staunte nicht schlecht, als sie von den Shop-Mitarbeiterinnen Winnie Asbahr und Marina Hill mit den Worten: „Herzlichen Glückwunsch! Sie sind unsere 300  000. Besucherin seit Eröffnung des Museums im Jahr 2009“, begrüßt wurde. Museumssprecherin Christiane Morsbach überreichte ihr einen Blumenstrauß sowie den Katalog zu den beiden Jochen-Hein-Ausstellungen und einen Gutschein zur Teilnahme an einem Workshop ihrer Wahl.

Schendzielorz lebt in Koblenz und hatte im Jahr 2013 im dortigen Mittelrhein-Museum eine Soloausstellung von Jochen Hein gesehen. Entsprechend interessiert war sie daran, sich während ihres einwöchigen Föhr-Aufenthalts anzuschauen, wie das Museum Kunst der Westküste die Arbeiten des Hamburger Künstlers präsentiert. In Koblenz war sie vor allem von der – wie sie es nennt – „Kammer mit den Portraits“ von Jochen Hein, begeistert. Dort war ein Raum mit zahlreichen seiner hochformatigen Werke durchgehend bestückt, begleitet von vielen „Ansichten von Parklandschaften“. Nur wenige Meeresbilder seien in Koblenz gezeigt worden.

Die gibt es nun aber in Alkersum. Und in der Führung erfuhr Doris Schendzielorz viel Neues über die Maltechnik des Künstlers. Ebenso beeindruckt zeigte sie sich von dem die Ausstellungen begleitenden Film über Jochen Hein und die kleinformatigen Meeresansichten des Künstlers.

Begeistert sagte sie: „Der Besuch in Alkersum lohnt sich immer. Das Museum ist ja mit seiner Architektur, dem kunsthistorischen Zusammenklang von Alt und Neu in den Ausstellungen und mit dem vielen Kreativen, das man hier erleben und sehen kann, etwas ganz Besonderes“. Bei ihrem letzten Besuch im vergangenen Jahr habe sie die Exponate in der Ausstellung „Papermania“ bewundert. „Und heute kann ich sagen, dass mich die Meeresbilder von Jochen Hein zutiefst beeindrucken. Der Besuch hat sich wieder voll gelohnt. Das Museum ist einfach fantastisch“.

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erstellt am 20.Okt.2016 | 12:30 Uhr

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