zur Navigation springen
Anzeige

Anzeige
Anzeige

Insel-Bote

31. Oktober 2014 | 10:44 Uhr

Hafenfest : Countdown für den Saisonhöhepunkt

vom

Veranstalter hoffen beim Hafenfest mit "Föhr on Fire" auf perfekte äußere Bedingungen / Feuerwerksshow diesmal noch spektakulärer?

Wyk | Eigentlich bräuchte Profi-Feuerwerker Joachim Schon erst am Sonnabend, 11. August, anreisen. Doch der Kasseler trifft bereits einen Tag früher auf der Insel ein. "Er ist Fan von ’Boerny & the TriTops’", verrät Armin Korok, Geschäftsführer der Föhr Tourismus GmbH (FTG). Der Auftritt der bei zahlreichen Einheimischen und touristischen Stammgästen beliebten Partyband verspricht wieder einer der Höhepunkte des Hafenfestes, das am Freitag beginnt und mit dem einzigartigen Feuerwerk "Föhr on Fire" am Sonnabend gegen Mitternacht endet, zu werden.

Anzeige
Anzeige

"Die Wettermodelle versprechen ein karibisches Wochenende", ist sich der FTG-Chef sicher, dass diesmal die äußeren Bedingungen stimmig sein werden und somit der "vermeintlich größte Stolperstein aus dem Weg geräumt ist". Und so stünde auch der vermutlich bislang spektakulärsten Auflage von "Föhr on Fire" nichts mehr im Wege.

Wie berichtet zündet der Kasseler Berufs-Pyromane seine wie sie stets im Vorspann von Schauspieler Christian Brückner (die deutsche Stimme von Robert de Niro) angekündigte "einzigartige Komposition aus Klängen, Farben und Licht" von einem Ponton vor dem Hafenstrand (22.40 Uhr).

"Es geht rockig los, wird dann ruhiger und hochdramatisch und zum Schluss ist wieder der Teufel los", beschreibt Korok die vier Musikstücke, zu denen das Feuerwerk synchron abgebrannt wird. Aufgrund der veränderten Abschussposition muss Schon nun nicht mehr auf den Sportboothafen Rücksicht nehmen und kann sein Spektakel räumlich deutlich ausweiten. "Das Feuerwerk wird mit rund 400 Metern doppelt so breit wie bisher", beschreibt er. Zudem könne er deshalb auch Elemente verwenden, die bisher auf Föhr nicht möglich waren.

Die wichtigste Neuerung ist für den Profi aber die Lage vor dem Strand."Es gibt nichts Schöneres als Feuerwerk über dem Wasser", verspricht er den Zuschauern eine noch "heißere Show" mit dem Wasser als Basis und dem (dann hoffentlich) pechschwarzen Sternenhimmel als Kulisse. Somit spricht vieles dafür, dass die sechste Auflage von "Föhr on Fire" tatsächlich die faszinierendste werden wird. Schon dazu vielsagend: "Das zu beurteilen, überlasse ich hinterher dem Publikum."

Überhaupt sei er vertraglich verpflichtet, in jedem Jahr aufs neue technisch das Menschenmögliche zu überschreiten, scherzt der Kasseler, der bereits zum sechsten Mal im Auftrag des FTG-Chefs mehrere Tausend Zuschauer mit seinen fantastischen Eindrücken "föhrzaubern" wird.

Das Publikum hingegen bekommt zudem bessere Sicht auf das Spektakel, da der Bereich Richtung Hafenstrand wesentlich breiter ist als der Fähranleger.

Ansonsten hat Korok für ein fast identisches Programm - getreu dem Motto, "never change er winning team" - wie im Vorjahr gesorgt. Freitag um 17 Uhr beginnt rund um den Binnenhafen der große Markt von "Andenken bis Zuckerwatte" und musikalisch macht die Kurkapelle "Night & Day Band" den Auftakt auf der Bühne der Westkaje, ehe "Boerney" und seine Mitstreiter um 19 Uhr (bis 24 Uhr) übernehmen.

Sonnabend öffnen die Marktstände um 11 Uhr und "Timmerhorst", die im Lande bekannten Platt-Musiker sind ebenfalls Stammgäste, sorgen für den musikalischen Start. Um 15 Uhr übernimmt wieder die Kurkapelle, ehe um 19 Uhr "Second Take" für Stimmung bis Mitternacht sorgen.

Ebenfalls zum sechsten Mal findet noch um 18 Uhr das Föhrer Entenrennen im Hafenbecken statt. Und ganz neu dabei ist die Wyker Feuerwehr, die sich und ihre Arbeit von 11 bis 18 Uhr vorstellt. "Das wird bei den Besuchern gut ankommen", freut sich Korok auf eine zusätzliche Belebung der anderen Hafenseite. Und Wyks Wehrführer Kai Sönnichsen verspricht mit dem kompletten Fuhrpark anzurücken. Zudem weiß er, dass auch das alte Wyker Drehleiterfahrzeug aus Süddeutschland die weite Anfahrt macht.

Wie gehabt legen am Sonnabend um 23.30 Uhr (nach Amrum) und 24 Uhr (Dagebüll) Sonderschiffe ab, um die Tagesgäste zu befördern. In Dagebüll wartet dann noch ein Zug der NEG zur Weiterfahrt nach Niebüll. Zudem fahren um 23.15 Uhr und 00.15 Uhr (Haltestelle Gewerbegebiet) kostenlose Busse, damit auch die Föhrer Besucher problemlos wieder nach Hause kommen.

zur Startseite

von
erstellt am 07.Aug.2012 | 08:02 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige