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Insel-Bote

11. Dezember 2016 | 15:00 Uhr

Im fernen Rio : Amrum punktet am Zuckerhut

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Die Insel zeigt sich bei den Olympischen Spielen mit einem Strandkorb von ihrer besten Seite.

Die Insel Amrum ist mit den Partnern Sylt, Büsum und St.-Peter-Ording bei den Olympischen Spielen in Brasilien vertreten. So stehen am offiziellen Strandpavillon „OliAle“ des Generalkonsulats der Bundesrepublik Deutschland besondere „Olympiastrandkörbe“, die ein Stück deutscher Strandkultur vermitteln. Dass man den Strandkorb sehr gern zur Verfügung gestellt und die besondere Aktion unterstützt habe, betont Frank Timpe, Vorstand der Amrum-Touristik. Zumal die Überführung nach Rio unbürokratisch über die Bundesregierung organisiert wurde und der Amrum-Touristik keine Kosten für den Transport entstanden seien. „Natürlich hätten wir die Strandmöblierung ebenso gerne auch persönlich vor Ort vorgenommen.“

In einer Pressemeldung des Generalkosulats der Bundesrepublik in Rio heißt es unter anderem: Der olympische und paralympische Geist wird sich in Rio de Janeiro an einem ganz besonderen Ort entfalten: Der Strand von Leblon ist seit dem 4. August und noch bis zum 18. September Standort des OliAle-Pavillons, Treffpunkt für Brasilianer, Touristen und alle diejenigen, die Rio 2016 in deutscher Atmosphäre und gleichzeitig mit Rio-Flair erleben wollen. Die Besucher verfolgen Live-Übertragungen der Wettbewerbe und kommen in den Genuss weiterer Attraktionen. Dazu gehören diverse Sportangebote, Shows, Happy Hours mit DJs, kulturelle Veranstaltungen, Workshops und eine Foto-Ecke. Zudem gibt es Getränke- und Verpflegungsstände, an denen Besucher die deutsche Küche und die weltweit bekannte deutsche Braukunst erleben können.

Ein Pavillon dieser Art ist eine absolute Neuheit in der Geschichte der deutschen Beteiligung an den Sommerspielen. Erstmals wird es auch während der Paralympischen Spiele einen der Öffentlichkeit zugänglichen Treffpunkt geben – inklusive einem besonderem Programm. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird seinen offiziellen Standort in Barra da Tijuca haben, mit einem Deutschen Haus, das als Treffpunkt nur Sportlern und der olympischen Familie sowie akkreditierten und ausgewählten Gästen offenstehen wird. Der OliAle-Pavillon ergänzt die deutsche Präsenz als offene Begegnungsstätte für ein dynamisches, kreatives, modernes, nachhaltiges und sportliches Deutschland, so die Pressemitteilung weiter.

Große Erwartungen verknüpft Timpe mit der Werbung am Zuckerhut nicht. „Es wird kaum ein brasiliansicher Gast deswegen auf die Insel kommen.“ Doch in Rio tummeln sich derzeit nicht nur Brasilianer, weshalb der Tourismus-Chef hofft, dass mit dem Nordsee-Feeling auch ein bisschen Heimatgefühl geweckt wird. „Es sind ja auch viele Deutsche anlässlich der Olympiade nach Brasilien gereist und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass diese ebenso wie die deutschen Sportler die eigene Landespräsentation aufsuchen.“

Auch wenn der Werbeeffekt ausbleiben sollte, Frank Timpe bewertet die Aktion positiv. „Wir haben uns im Ausland gezeigt, in Verbindung mit einem sportlichen Anlass, und gehen schon davon aus, dass wir zumindest zur Kenntnis genommen werden.

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erstellt am 20.Aug.2016 | 08:00 Uhr

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