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Föhrer Tradition : Altes friesisches Liedergut nicht vergessen

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Auch in diesem Jahr hatte der Fering Ferian zu einem gemütlichen Nachmittag in das Utersumer Restaurant „Zur Post“ eingeladen.

„Kem wi heer tup faan ale sidjen… üüs fering liitje heer tu schongen…“ (kommen wir hier zusammen von allen Seiten… unser friesisches Lied zu singen). Nomen est Motto, denn das anfangs gesungene Lied war der Auftakt für einen gemütlichen Nachmittag, zu dem der Fering Ferian auch diesjährig in das Utersumer Restaurant „Zur Post“ eingeladen hatte.

Charly Rickmers als erster Vorsitzender konnte wieder zahlreiche Sangesfreudige begrüßen, die bewiesen, dass das alte friesische Liedgut nicht in Vergessenheit geraten ist, auch wenn unter manchen Texten lediglich steht „wiis bekäänd“ (Melodie bekannt). Und damit die Melodie auch weiterhin bekannt bleibt, veranstaltet der Fering Ferian alljährlich einen musikalischen Nachmittag, bei dem die Besucher zum Chor werden. Dabei hat es sich wieder einmal als außerordentlich günstig erwiesen, dass Restaurantbetreiber Roluf Hennig auf dem E-Piano alle Lieder begleiten und mitsingen kann.

In vielen Liedtexten spiegelt sich die tiefe Verbundenheit der Menschen zur Heimat, der Insel Föhr, wider, die genau beschrieben wird mit ihren landschaftlichen und kulturellen Besonderheiten. Da die Texte zum Teil recht alt sind, ist der friesische Nachmittag auch immer eine kleine Reise in die Geschichte.

Unter der Leitung von Margret Ketelsen präsentierten die jüngsten Trachtentänzerinnen ihre einstudierten Tänze in einer kurzen „Stimmbänder-Schonungs-Pause“ und zeigten, dass bereits ganz kurze Beine flink springen und tanzen können.

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erstellt am 14.Mär.2017 | 08:30 Uhr

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