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Insel-Bote

03. Dezember 2016 | 20:53 Uhr

Bis zum April : Adler hält jetzt Winterschlaf

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Die Schnellfähre muss in die Werft. Mit dem Fahrplanwechsel gibt es auch bei der Wyker Dampfschiffs-Reederei Änderungen im Fährverkehr.

Am Sonntag fuhr die Mannschaft des „Adler Express“ ihre letzte Tour des Jahres 2016 von Nordstrand über Hooge, Amrum, Sylt und zurück. Danach begann die Winterpause für das im Liniendienst fahrenden Ausflugsschiff der Reederei „Adler-Schiffe“. Inzwischen wurde die Restauration der Schnellfähre leergeräumt und das Schiff für den großen Werftaufenthalt vorbereitet. Wie die Leiterin der Marketing- und Presseabteilung der Reederei, Juliane Nissen-Hünding erklärte, werden die aufwändigen Wartungsarbeiten, bei denen auch die beiden Hauptmotoren des 41,90 Meter langen „Adler-Express“ ausgebaut werden, in Husum ausgeführt.

Für die Amrumer bedeutet nicht nur die Betriebspause ihrer schnellen Verbindung Richtung Husum oder Sylt bis zum 9. April 2017 eine große Umstellung, auch die Wyker Dampfschiffs-Reederei hat auf den Herbstfahrplan umgestellt, der bis zum 10. Dezember gelten wird. Damit wird die Verbindung um 15.15 Uhr ab Amrum über Föhr nach Dagebüll nicht mehr angeboten. Und freitags können Amrumer auch um 12.05 Uhr nicht auf die Nachbarinsel fahren, um Arztbesuche zu machen oder andere Termine wahrzunehmen. Denn freitags fährt dieses Schiff direkt – ohne den zeitraubenden Umweg über Föhr – zum Festland.

Anders als bei den Adler-Schiffen muss die WDR ihre Schiffe ohne Winterpause in die Werft bringen, um sie dort den geforderten Revisions- und Erhaltungsmaßnahmen zu unterziehen. Das ist allerdings nur in der Zeit der schwachen Auslastung und durch Fahrplanumstellungen möglich.

Wie Adler-Sprecherin Nissen-Hünding erklärte, seien die Saisonzahlen noch nicht komplett analysiert worden, doch lägen die derzeitigen Tendenzen auf Vorjahresniveau. Besonders gut seien in diesem Jahr die Helgolandfahrten angenommen worden, die montags angeboten wurden. „Das Schiff war auf diesen Fahrten stets ausgebucht“, erklärt Nissen-Hünding zufrieden.

Auch das Eventschiff „KOI“ habe seinen Platz im Veranstaltungsplan gefunden und spreche vor allem ein jüngeres Publikum an.

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