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Husumer Nachrichten

07. Dezember 2016 | 21:25 Uhr

St. Peter-Ording : Zukunft als Wohn- und Urlaubsort

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Arbeit am Tourismus-Entwicklungskonzept für St. Peter-Ording schreitet voran. Die Öffentlichkeit erhält erste Einblicke am 14. Dezember.

Wer etwas erreichen will, muss planen. Das gilt für eine Firma genauso wie für eine Gemeinde, und besonders für ein touristisches Schwergewicht wie St. Peter-Ording. Welche Weichen für die Zukunft des Fremdenverkehrs gestellt werden sollen, und wie dabei auch die Bedürfnisse der Bürger berücksichtigt werden, daran arbeitet derzeit der Strategiekreis für das Tourismus-Entwicklungskonzept. Im Sommer 2015 hatte die Gemeinde beschlossen, das Papier von 2006 fortzuschreiben. Im Tourismus-Ausschuss stellte die stellvertretende Tourismus-Direktorin Constanze Höfinghof jetzt erste Ergebnisse vor, ohne ins Detail zu gehen. Das hat sich die Tourismus-Zentrale (TZ) für die Veranstaltung „TZ im Dialog“ am Mittwoch, 14. Dezember, vorbehalten. Anfang des Jahres ist dann eine eingehende Beratung im Tourismus-Ausschuss vorgesehen.

Der Strategiekreis hat seit Oktober 2015 vier Mal getagt. Ihm gehören Vertreter der Fraktionen der Gemeindevertretung, des Ortsvereins des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DeHoGa), der Wirtschaftsförderungsgemeinschaft St. Peter-Ording, der IG Dorf, der Hotels, des Kulturlebens, der Kliniken, Agenturen und der Amtsverwaltung sowie der Vorsitzende des Tourismus-Ausschusses, Tim Schäfer (AWG), an sowie Tourismus-Direktor Rainer Balsmeier und Constanze Höfinghoff. Begleitet wird es vom Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa (NIT) und der Fachhochschule Westküste. Die Kosten wurden mit 20.000 Euro veranschlagt.

Was bereits feststeht, sind die Grundsätze der künftigen Entwicklung. Demnach ist St. Peter-Ording ein lebens- und liebenswerter Ort, der nachhaltig wirtschaftet – also eine Gemeinde, die gut zum Wohnen und Arbeiten ist, aber auch ein attraktives Ziel für qualitätsbewusste Urlauber, ohne dabei ein exklusiver Premiumort zu werden, wie Höfinghoff erläuterte. Ferner muss für die weitere Entwicklung Planungsicherheit für den Tourismus hinsichtlich Naturraum, Finanzierung und „Stimmung“ geschaffen werden. Der zentrale Schwerpunkt ist dabei die Gestaltung der Infrastruktur, beispielsweise die Bettenkapazität: Soll sie aufgestockt werden oder nicht, wenn ja, an welchem Standort und in welcher Form. Auch eine konkrete Liste für Infrastruktur-Projekte wurde bereits erarbeitet. „Wir haben einen Ansatz gefunden, in einem Konzept möglichst alle Themen des Ortes einzubringen und dabei auch die Belange der Bürger zu berücksichtigen, die nichts mit dem Fremdenverkehr zu tun haben“, erklärte Tourismus-Direktor Rainer Balsmeier. Und auf Nachfrage von Peter Bothe hatte er in der Einwohnerfragestunde gesagt, dass das Bestreben sehr wohl sei, das Potenzial in der Vor- und Nachsaison verstärkt auszuschöpfen.

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erstellt am 23.Nov.2016 | 10:00 Uhr

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