zur Navigation springen

Husumer Nachrichten

11. Dezember 2016 | 14:59 Uhr

Statistik in der Storm-Stadt : Zahl der gebürtigen Husumer geht zurück

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Nur 36,4 Prozent der Bewohner der Storm-Stadt sind auch hier geboren.

Was sich in Husum verändert – und was nicht: In unregelmäßiger Folge werden sich die Husumer Nachrichten in dieser neuen Serie damit beschäftigen, wo sich in der Storm-Stadt etwas tut und mit welchen Baustellen sich die Husumer seit Jahren beschäftigen. Heute gibt es eine kleine Statistik-Folge: Wie hat sich die Zahl der gebürtigen Husumer verändert?

So richtig viele Husumer, die in der Storm-Stadt geboren sind, gibt es nicht mehr: Zum Stichtag 28. Juni 2016 lebten in Husum 23  089 Menschen. Nur 36,4 Prozent sind in Husum oder den einstigen eigenständigen Gemeinden Halebüll, Schobüll, Hockensbüll, Osterhusum oder Rödemis geboren. Das ergibt eine Auswertung des Melderegisters. Zum Vergleich: Das Statistikamt Nord hat im vergangenen Jahr die Zahlen der gebürtigen Hamburger ermittelt. Demnach sind 44 Prozent der Hamburger auch in der Hansestadt geboren.

Wie sich die Zahl der gebürtigen Husumer über einen längerfristigen Zeitraum entwickelt hat, lässt sich aus den Daten des hiesigen Melderegisters nicht ganz eindeutig erschließen, erklärt Malte Hansen, Leiter des Husumer Ordnungsamts. Klar ist aber: Die Zahl der gebürtigen Husumer sinkt. 2011 beispielsweise lag die Zahl derjenigen, die Husum als Geburtsort im Pass stehen haben, um mehr als ein Prozent höher als heute, obwohl damals knapp 600 Menschen weniger in der Storm-Stadt gelebt haben.

Dass so viele Bewohner Husums nicht hier geboren sind, überrascht den Ordnungsamtsleiter schon – „zumindest mit Blick auf die Hamburger Zahlen“. Er persönlich bewertet die Statistik positiv: „Es zeigt doch, dass Husum attraktiv ist, dass Menschen hier gern hinziehen.“ Dazu würden sicherlich auch die Baugebiete beitragen, die die Stadt in den vergangenen Jahren ausgewiesen haben.

Die vielen nicht-gebürtigen Husumer hingen aber sicherlich auch mit den zahlreichen Dienstposten der Bundeswehr, mit den Folgen der EU-Freizügigkeit und in geringerem Maße mit den hier gemeldeten Asylsuchenden zusammen, hieß es abschließend aus dem Rathaus.

zur Startseite

von
erstellt am 05.Jul.2016 | 06:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen