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Husumer Nachrichten

04. Dezember 2016 | 13:14 Uhr

Online-Umfrage : Wie stellen Sie sich die Bredstedter Markttage vor?

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Weitere Bühnen, mehr Interaktion oder ein größeres kulinarisches Angebot – stimmen Sie ab, was Sie sich in Zukunft für das Bredstedter Stadtfest wünschen!

Viel ist im Laufe der Jahre verändert worden. Es gab die Bredstedter Markttage mit einer großen Bühne oder mit mehreren Bühnen, die auf verschiedene Standorte verteilt waren. Zeitweise stand ein großes Bierzelt auf dem Marktplatz – oder es gab gar keine Zelte. Es haben kleine Gruppen aus der Region gespielt oder Interpreten wie der Moviestar-Sänger Harpo, der Jazz-Trompeter und Schlagersänger Billy Mo oder der britische Entertainer Graham Bonney. Doch jede Veränderung hat auch immer wieder Kritiker auf den Plan gerufen.

Deswegen interessieren sich die Husumer Nachrichten jetzt dafür, was Sie sich in Zukunft für die Bredstedter Markttage wünschen. Fehlt es an Unterhaltung für Kinder und Jugendliche? Wünschen Sie sich ein größeres kulturelles oder gastronomisches Angebot? Oder treffen die Musiker nicht Ihren Geschmack? Stimmen Sie ab und kommentieren Sie, was Sie vermissen! Eine kurze Anmeldung auf WePolitics mit Ihrem Facebook-, Google-, Twitter- oder LinkedIn-Account reicht aus.  Über das Ergebnis werden wir zeitnah berichten.

 

Einer der Kritikpunkte in diesem Jahr war der Standort der Hauptbühne auf dem Marktplatz. Anstatt – wie in den vergangenen Jahren – vor dem ehemaligen Rathaus stand sie dieses Mal auf der Ostseite des Platzes. Dieser Standort würde das Fest „zerschneiden“, lauteten einige kritische Stimmen. Dabei hat die Bühne aber auch schon in den Anfangsjahren, Ende der 1980er, dort gestanden.

Ins Leben gerufen wurden die Bredstedter Markttage 1983. Anlass war die 350-Jahr-Feier des Marktrechtes aus dem Jahr 1633. Christian IV. von Dänemark wollte damals den Handel wieder stärker aus der Umgebung zurück nach Bredstedt ziehen. Dieses Jubiläumsfest im Jahr 1983 fand an zwei Tagen und allein auf dem Marktplatz statt. Die bunte Meile auf der Osterstraße gab es erstmals 1986. Inzwischen gibt es unter den Besuchern aber auch wieder Befürworter, das Fest wieder nur auf dem Marktplatz stattfinden zu lassen.

„Wir haben uns bewusst dagegen entschieden“, sagt Michael Thomsen, Vorsitzender des Bredstedter Handels- und Gewerbevereins. Der HGV hatte die Markttage in diesem Jahr zum 34. Mal ausgerichtet. „Es soll ein Fest für die gesamte Stadt sein. Deswegen gibt es auch die zweite Bühne. Die Osterstraße soll nicht abgehängt werden.“

Finanziert wird die Veranstaltung allein durch Sponsoren, die Beiträge der HGV-Mitglieder und Standgebühren. Thomsen gibt aber auch zu, dass es von Jahr zu Jahr schwerer wird, das Fest zu organisieren. „Der Kostendruck ist massiv geworden“, sagt er. Die Standgebühren will der HGV nicht erhöhen, es steigen aber die Gagen der Musiker  – und die Auflagen. Seit ein paar Jahren müssen Sicherheitskräfte beschäftigt werden, zudem musste in diesem Jahr erstmals das Trinkwasser von einem Kieler Labor untersucht werden.

Hinzu kommt, dass viele der ehemals teilnehmenden Geschäfte nicht mehr existieren. Beispielsweise hat Peter Gries früher vor seinem Spielwaren-Geschäft am Markt das Schmiedehandwerk vorgeführt, vor dem ehemaligen Möbelgeschäft Tondern stand über viele Jahre hinweg ein großes Karussell. Und dann sind die Besucherzahlen natürlich auch immer vom Wetter und Parallelveranstaltungen abhängig. „Die Markttage kommen jedes Jahr wieder auf den Prüfstand“, sagt Michael Thomsen. Bei einer entsprechenden Rückmeldung werde sich der HGV-Vorstand auch intensiv mit dem Ergebnis dieser Umfrage beschäftigen. „Und das wollen wir dann möglichst schon für die Markttage 2017 berücksichtigen.“

 

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erstellt am 09.Aug.2016 | 14:45 Uhr

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