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Husumer Nachrichten

02. Dezember 2016 | 21:13 Uhr

Erst nur ein Fleck : Wasserschaden in der Schule

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der Unterricht in der Bredstedter Gemeinschaftsschule läuft trotz Sperrung des Erdgeschosses “normal“. Trocknungsmaschinen im Erdgeschoss rund um die Uhr im Einsatz

Knapp zwei Wochen nach dem Start in das neue Schuljahr befasste sich der Schulverband Mittleres Nordfriesland im Hauptausschuss mit der aktuellen Entwicklung zum Thema „3 B-Schule“. Dahinter verbirgt sich der geplante Zusammenschluss der Grundschulen Bredstedt, Breklum und Bordelum, auf den derzeit mit Hochdruck hingearbeitet wird. Wie der Ausschuss-Vorsitzende Dr. Edgar Techow ausführte, befindet sich das Vorhaben seit dem 1. August im „2 B“-Modus. Heißt, dass die Grundschulen Breklum und Bredstedt nun gemeinsam agieren und auch schon damit begonnen haben, ihre Fachlehrer bei Bedarf auszutauschen.

Die Firmierung „Grundschule Breklum-Bredstedt“ wird allerdings nur für ein Schuljahr lang Bestand haben. Wenn mit der Bordelumer Schule 2017 das dritte „B“ hinzukommt, wird es für alle zusammen einen neuen Namen geben. Auch die Zusammensetzung der Schulkonferenz und die Arbeit der Schulelternbeiräte vor Ort muss dann neu strukturiert werden. Nur an den jeweiligen pädagogischen Konzepten soll sich vorerst nichts ändern.

Während im Hinblick auf die künftige 3 B-Schule alles gut anläuft, bereitet dem Vorsitzenden ein Wasserschaden an der Gemeinschaftsschule in Bredstedt große Sorgen. Das Ganze hatte kurz vor den Ferien mit einem feuchten Fleck im Teppichboden relativ harmlos begonnen. Dann allerdings stellte sich heraus, dass es möglicherweise mehrere Ursachen mit gravierenden Folgen gibt: So wurde an dieser Stelle nicht nur ein Leck in der im Boden verlaufenden Heizungsleitung gefunden. Es sieht auch so aus, als könnte Wasser von außen eingedrungen sein und auch die Drainage scheint nicht richtig funktioniert zu haben.

Um einer weiteren Schädigung des Untergrundes vorzubeugen, mussten sämtliche Räume im Erdgeschoss geräumt und die Fußböden entfernt werden. „Fakt ist: Es gibt mehrere Ursachen“, so Dr. Techow. Man sei nun mit dem Architekten und der Versicherung dahingehend im Gespräch, wie weiter vorgegangen werden kann. Derzeit laufen die Trocknungsmaschinen auf Hochtouren, doch Rektorin Carmen Alsen sieht das Thema noch relativ entspannt: „Wir haben uns arrangiert, der Schulbetrieb läuft ganz gut, wenn auch mit gewissen Einschränkungen. Allerdings hoffen wir, dass vor allem der Musikraum schnellstmöglich wieder nutzbar gemacht werden kann, denn der fehlt uns doch sehr.“ Ein aus Sicht des Schulverbandes wichtiger Punkt, der deshalb auch ganz oben auf der To-Do-Liste stehen soll.

Ein weiteres Thema der Ausschuss-Sitzung war das Mittagessen an der Offenen Ganztagsschule (Friedrich Paulsen-Schule) in Langenhorn. Dieses Angebot nutzen derzeit regelmäßig um die 20 Schülerinnen und Schüler. Die drei Euro, die von den Eltern dafür gezahlt werden müssen, reichen jedoch schon jetzt nicht mehr aus, da der Lieferant die Preise kurzfristig von 2,70 auf 3,10 Euro erhöht hat. Damit setzt der Schulverband zehn Cent pro Essen zu. Ob die Elternbeiträge zum nächsten Schuljahr angeglichen werden müssen, möchte Dr. Techow von der tatsächlichen Höhe der entstandenen Mehrkosten abhängig machen. Das Problem: Eine entsprechende Satzungsänderung würde alle Schulen im Verband betreffen, daher müsse so ein Entschluss gründlich überlegt werden.





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