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Husumer Nachrichten

09. Dezember 2016 | 05:01 Uhr

Stadtrat unterstützt Petition : Unterschriftenaktion für Notaufnahme

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Stadtvertretung von Tönning schließt sich einer Resolution für eine 24-Stunden Notfallversorgung in der Eiderstadt an. Online wird um Unterschriften gebeten.

Tönnings Stadtvertreter schlossen sich in ihrer Sitzung der Empfehlung des Hauptausschusses an und verabschiedeten einstimmig den Erlass einer Resolution für die 24-Stunden-Notfallversorgung an 365 Tagen für Eiderstedt am Krankenhaus in Tönning. Wie berichtet hatte Landrat Dieter Harrsen in der Ausschuss-Sitzung deutlich gemacht, dass er sich dafür einsetzen werde. Auch der Kreistag hatte dem nordfriesischen Verwaltungschef einen entsprechenden Auftrag erteilt. Bürgermeisterin Dorothe Klömmer informierte auf Nachfrage aus der Runde, dass Amtsdirektor Herbert Lorenzen alle Gemeinden Eiderstedts gebeten habe, ein entsprechendes Votum abzugeben, um noch einmal Flagge zu zeigen. Im Rahmen der vom Förderverein Tönninger Krankenhaus, der Stadt sowie dem Amt, Wirtschaftsverbänden, Kirchengemeinden und Senioreneinrichtungen initiierten Kampagne zur Rettung der Notfallversorgung, ist es für alle Bürger möglich, die Forderung auch durch eine Online-Petition zu unterstützen. Die Resolution wird, so informierte Büroleiter Matthias Hasse, vom Förderverein Tönninger Krankenhaus gleichlautend auch durch eine Unterschriftenaktion unterstützt. „Notfälle orientieren sich nicht an Sprechzeiten oder Werktagen. Öffentlicher Druck ist wichtig, um das Ziel, die Gewährleistung einer dauerhaften medizinischen Versorgung in unserem ländlichen Raum, zu erreichen“, betonte Hasse. Das sei Teil der Daseinsvorsorge, die sich der Kreis auf die Fahne geschrieben habe. Die Online-Petition für die Notfallversorgung ist im Internet unter www.openpetition.de/petition/online/rettet-die-24-stunden-notfallversorgung-fuer-eiderstedt-in-toenning zu finden.

Die Stadt-Chefin informierte, dass ein gebrauchter Bus der Marke Mercedes (Baujahr 2007) für 82  500 Euro – also im Rahmen der im Haushalt angesetzten 100  000 Euro – angeschafft worden sei. Geliefert wird er vor Ende der Sommerferien.

Auch der Empfehlung der Hauptausschuss-Mitglieder, in Anbetracht der finanziellen Situation der Stadt, keine Anteile von der Schleswig-Holstein-Netz AG zu erwerben (wir berichteten), folgte das Gremium einstimmig. Jeweils einmütig votierten die Vertreter ebenso für drei vom Bauausschuss empfohlene Beschlüsse (wir berichteten). Sie segneten die dritte Änderung des B-Plans Nr. 9 für die Erweiterung des Gewerbegebietes am Kreuz an der Friedrichstädter Chaussee in Form eines erneuten Abwägungsbeschlusses ab. Die Firma Adolf Nissen Elektrobau will expandieren. Die Arbeiten haben wegen erteilter Baugenehmigung begonnen. Weil die Stellungnahme der S-H-Netz AG, so berichtete der Planer, Reimer Ivers, später eingegangen war, müsse diese erneut durch öffentliche Beteiligung bekanntgemacht werden, allerdings in verkürzter Form. Der Korridor für die über das Areal verlaufende Überlandleitung muss um wenige Meter breiter gehalten werden. Das bringe keine Nachteile für die Bauherrin. Auch die zweite Änderung des B-Plans Nr. 19 für das geplante Baugebiet zwischen Ziegelhof, Bundesstraße 202, Bahnstrecke, bis hin zum Baugebiet an der Otto-Wiesner-Straße, Norderbootfahrt sowie Gardinger Chaussee, wurde mit dem Hinweis abgesegnet, dass die Erschließung über die Paul-Dölz-Straße sowie Ziegelhof erfolgen soll. Zustimmung erhielt auch der B-Plan Nr. 26 (Gewerbegebiet West).











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