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Husumer Nachrichten

08. Dezember 2016 | 05:15 Uhr

Internet : Test: Wo es in der Husumer Innenstadt freies Wlan gibt

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Das Handy gehört bei den meisten ins Urlaubsgepäck. Doch mitunter klappt es in Husum nicht mit dem freien Wlan.

Wie komme ich zum Storm-Haus? Wann beginnt die nächste Stadtführung, und wann fährt das nächste „Adler“-Schiff? Gerade Urlauber nutzen ihre Handys oder Tablets häufig, um im Internet schnell Informationen zu finden. Wenn sie in ihrem Urlaubsort freies Wlan finden, ist es für sie also von Vorteil. Aber auch Einheimische wollen in Cafés mit Freunden chatten, Mails beantworten oder die nächsten Veranstaltungen im Speicher suchen. Viele deutsche Großstädte bieten deshalb bereits ein flächendeckendes kostenloses Wlan an. Von flächendeckend kann in Husum noch keine Rede sein, den einen oder anderen freien Internetzugang hat der sh:z bei einem Innenstadt-Check aber schon gefunden.

Freies WLAN ist in vielen Städten mittlerweile selbstverständlich - auch in Teilen Schleswig-Holsteins wie in Geesthacht und Kiel. Auch Touristen wären für eine Ausweitung des Netzes wohl dankbar.

Der zuverlässigste Wlan-Zugang, den wir auf unserem Spaziergang durch die Innenstadt finden, nennt sich „Vodafone Free Wifi“ und bietet jedem Nutzer täglich 30 Minuten kostenloses Internet an. Es handelt sich um ein Netz, das die einzelnen Vodafone-Kunden über ihren privaten Router bereit stellen. Weil private Vodafone-Kunden nicht das ganze Stadtgebiet abdecken, ist der Zugang zwar an vielen Orten nutzbar, an anderen aber auch nicht. Zudem bietet Vodafone Hotspots an der Marienkirche, in der Nähe des Hafens und an der Kleikuhle an.

Neben den Vodafone-Hotspots gibt es auch vereinzelte Gaststätten und Geschäfte, die einen Zugang zum weltweiten Netz anbieten. Wer sich in der Innenstadt in der Nähe der C.  J. Schmidt-Filialen aufhält, kann einen solchen Service kostenlos nutzen. Nach dem Verbinden mit dem Hotspot „C.  J. Schmidt“ öffnet sich ein Browserfenster mit den Nutzungsbedingungen. Wer dann auf „Akzeptieren“ klickt, wird automatisch auf die C.  J. Schmidt-Website weitergeleitet und kann lossurfen. Auch Gaststätten wie beispielsweise „Janny’s Eiscafé“ bieten ihren Kunden kostenloses Wlan an.

Besonders gut funktioniert zudem der Zugang „flensburg.freifunk.net“ rund um den Binnenhafen. Hinter diesem Angebot steckt das alternative Kulturzentrum Speicher.

„Freifunk.net sitzt in Flensburg. Sie übernehmen die Verantwortung bei Schwierigkeiten, falls jemand illegal etwas herunterlädt. So sichern wir uns rechtlich ab“, erzählt Geschäftsführerin Noren Fritsch. Drei Router, die Netzwerkpakete zwischen mehreren Rechnernetzen weiterleiten können, sind im Speicher installiert und ermöglichen jedem User einen kostenlosen Wlan-Zugang. „Freifunk ist ähnlich wie der Speicher eine nicht-kommerzielle Initiative“, erklärt Vorstandsmitglied Gunnar Thöle. Der Betrieb des Netzes kostet den Speicher erstmal nichts. Für die Infrastruktur kommt Freifunk selbst auf. Einzige Bedingung ist ein bestehender Internetzugang. Die Freifunk-Software kann schließlich kostenlos heruntergeladen und auf den Router gespielt werden. In Husum gibt es 62 sogenannte Internet-Knoten, an die jeweils eine Reihe von Anbietern angeschlossen ist – der Speicher ist einer von ihnen.

Etwas verwirrend gestaltet sich die Situation am Rathaus: Dort wird zwar ein recht starker freier Hotspot angezeigt, allerdings wird der Benutzer aufgefordert, seine Login-Daten einzugeben. Hendrik Lütt von der IT-Abteilung des Rathauses klärt auf: Dieser sogenannte Husum-Hotspot, der ohne Verschlüsselungs-Symbol angezeigt wird, ist ein interner Hotspot für die Rathaus-Mitarbeiter. Außerdem werde im Wartebereich im Erdgeschoss ein Vodafone-Hotspot angeboten, bei dem der Nutzer weitergeleitet wird und nach kostenloser Anmeldung 30 Minuten frei surfen kann. Danach wird die Session beendet – und er muss sich neu anmelden. Dieser Wlan-Zugang ist allerdings nicht außerhalb des Rathauses nutzbar.

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erstellt am 17.Mai.2016 | 12:00 Uhr

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