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Husumer Nachrichten

04. Dezember 2016 | 09:12 Uhr

Husumer Hafentage : Tauziehen: Schäfer sind einfach nicht zu schlagen

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Tauzieh-Wettbewerb lockte auch diesmal wieder Hunderte Schaulustige an den Hafen / Allerdings haperte es ein bisschen mit der Logistik

Sie sind einfach nicht platt zu kriegen: Nach einem spannenden und kräftezehrenden Wettbewerb haben die Schäfer der Westküste auch das Jubiläums-Tauziehen quer über den Außenhafen aus Anlass der 35. Husumer Hafentage für sich entschieden.

Zehn Mannschaften, darunter zwei Frauen-Teams, die „Super Pfleger Dornbuschpark“ und die „Renn–Lady’s“, waren in diesem Jahr an den Start gegangen. Doch bevor die Moderatoren Crazy Ardo und Gary Zender zum Startschuss anhoben, gedachten die Teilnehmer und mehrere 100 Besucher in einer Schweigeminute eines verstorbenen Mitglieds der „Patrioten der Westküste“.

Schon die erste Runde des Wettbewerbs zwischen den „Schimmelreitern“ und den „Senvion-Windhunden“ versprach Spannung pur. Tatsächlich dauerte es mehr als zwei Minuten, bis der Sieger dieser Partie feststand. Allerdings hatte die Veranstaltung mit zwei gravierenden Problemen zu kämpfen. Nein, es war nicht das Wetter, das den Organisatoren zu schaffen machte, sondern die Logistik.

So wurden die Teams mit Bussen von einer Hafenseite zur anderen gebracht. Das dauerte, und deshalb mussten die Zuschauer bis zum zweiten Kräftemessen fast eine Dreiviertelstunde warten. Mit dem Boot wäre es wahrscheinlich schneller gegangen.

Darüber hinaus versagte dann auch noch die Startschuss-Pistole ihren Dienst. Ersatzweise behalf man sich mit einer Holzklappe, wie sie früher bei Leichtathletik-Wettbewerben eingesetzt wurde. Die war allerdings weder auf der einen noch auf der anderen Hafenseite zu hören. Geklappt hat es am Ende aber doch.

Mit ihrem couragierten Auftreten eroberte das Renn-Lady’s-Team die Herzen der Besucher im Sturm. Am Ende belegte das Team zwar nur den vierten Platz, ließ dafür aber manche schwergewichtige Männergruppe unter dem Jubel der Fans baden gehen.

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