zur Navigation springen

Husumer Nachrichten

09. Dezember 2016 | 18:36 Uhr

Umleitungen in Mildstedt : Sperrung: Brücke wird abgerissen

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Ab Montag, 25. Juli, ist die Verbindung über die Husumer Mühlenau dicht: Die Brücke auf der Verbindungsstrecke nach Wittbek wird abgerissen. Zusätzlich verursachen Kanalarbeiten in Mildstedt weitere Verkehrsengpässe.

Sie sieht schon recht mitgenommen aus, die Brücke über die Husumer Mühlenau im Verlauf der Kreisstraße 134 zwischen Mildstedt-Rosendahl und Wittbek. Das hat auch der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr erkannt und will die aus dem Jahr 1899 stammende Stahlkonstruktion mit Betonplatte ersetzen. Schon seit Jahren ist das Bauwerk ohnehin nur noch eingeschränkt zu befahren, denn eine Leitplanke verengt sie auf nur noch eine Fahrspur. Ab Montag, 25. Juli, bedeutet dies, dass Verkehrsteilnehmer in diesem Bereich bei Schwesing-Bahnhof die Kreisstraße 134 nicht mehr befahren können. Die Straße wird voll gesperrt.

Und anders als auf der Bundesstraße  200, die wegen umfangreicher Asphaltierungsarbeiten zwischen Husum und Viöl immer nur abschnittsweise für jeweils drei Wochen gesperrt wird, bleibt die Kreisstraße voraussichtlich mindestens bis Mitte Dezember unpassierbar. Die Umleitung ist ausgeschildert und führt über Schwesing, die Bundesstraße 201, Ohrstedt und Wittbek.

Die alte Brücke, an der bereits deutliche Rostspuren zu erkennen sind, wird komplett abgebrochen. Parallel dazu wird am Bachlauf ein neues Spundwandbauwerk errichtet. Dies ist technisch nur möglich, wenn die Brücke weicht. Die Kosten in Höhe von mehr als 485.000 Euro übernimmt der Kreis Nordfriesland, beziehungsweise kommen auch Mittel aus dem Förderprogramm für kommunalen Straßenbau.

Und noch mehr Umleitungen müssen Verkehrsteilnehmer im Bereich Mildstedt in Kauf nehmen. Da der Deich- und Hauptsielverband Eiderstedt die Verantwortung für die Oberflächenentwässerung in Mildstedt von der Gemeinde übernommen hat, ist er auch für die Unterhaltung des Rohrsystems zuständig, dazu gehören auch Ausbau und Betrieb der örtlichen Oberflächenwasseranlagen. Nun hat sich herausgestellt, dass das Regenwasser-Kanalsystem nicht mehr ausreicht. Zur Sanierung, so teilt der Verband mit, müsse nun das vorhandene Kanalnetz aus- und umgebaut werden.

Im Zuge dieser Arbeiten ist unter anderem auch der Neubau einer Entwässerungsleitung vom Langsteeven über den Mauweg, Kreisstraße 51, die Ostenfelder Landstraße (Landesstraße  37) und den Rosendahler Weg (Kreisstraße  51) mit Einleitung in die Husumer Mühlenau geplant.

Wegen der Kanalisationsarbeiten wird zunächst die Ostenfelder Landstraße von der Einmündung Rosendahler Weg bis etwa zur Stadtgrenze Husum abschnittsweise für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Die Vollsperrung wird insgesamt wohl fünf Wochen dauern. Sie beginnt nach den derzeitigen Planungen am Montag, 1. August, und endet am Freitag, 2. September.

Doch damit nicht genug. Von Anfang September bis Ende Oktober ist dann der Rosendahler Weg (Kreisstraße  51) von der Ostenfelder Landstraße bis zur Husumer Mühlenau für den Verkehr voll gesperrt.

Die Regenwasserkanalisation in Mildstedt ist damit aber noch nicht fertig saniert. Für das kommende Jahr sind nämlich der Ausbau im Mauweg und Langsteeven vorgesehen.

Der Deich- und Hauptsielverband sichert zu, dass auch während der umfassenden Bauarbeiten die Erreichbarkeit der Grundstücke gewährleistet wird. Umleitungen sollen großräumig ausgeschildert werden. Radfahrer und Fußgänger sollen durch die Kanalbauarbeiten aber nicht beeinträchtigt werden. Der Schulbusverkehr nach den Sommerferien findet statt, allerdings müssen sich die Nutzer auf teilweise andere Abfahrtsstellen einrichten.

zur Startseite

von
erstellt am 22.Jul.2016 | 09:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen