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Husumer Nachrichten

08. Dezember 2016 | 05:09 Uhr

Matthias Ilgen nominiert : SPD hat das Direktmandat im Blick

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Westküsten-SPD hat den Husumer Matthias Ilgen als ihren Bewerber für die Bundestagswahl 2017 nominiert. Der nordfriesische Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete erhielt rund 85 Prozent der Stimmen.

Die Westküsten-SPD schickt den Husumer Matthias Ilgen ein weiteres Mal ins Rennen um das Direktmandat im Bundestags-Wahlkreis Nordfriesland/ Dithmarschen-Nord. Mehr als 100 Delegierte aus beiden Kreisen nominierten den 32-jährigen Bundestagsabgeordneten im Husumer Nordsee-Congress-Centrum als Kandidaten für die Wahl im Herbst 2017.

Der nordfriesische Kreisvorsitzende der Sozialdemokraten erhielt als einziger Bewerber rund 85 Prozent der Stimmen. „Eine überzeugende Wahl mit einem ordentlichen, aber eben auch keinem DDR-Ergebnis“, wie der stellvertretende Kreisvorsitzende Carsten F. Sörensen feststellte. Den einen oder anderen Delegierten mag dabei auch das Hin und Her im Vorfeld geleitet haben, als Ilgen zwischenzeitlich vom Bundes- in den Landtag wechseln wollte (wir berichteten). Der Kandidat selbst durfte das Votum dennoch als Bestätigung seiner erfolgreichen Arbeit im Bundestag und für die Westküste verstehen. Und: „Die 14 Nein-Stimmenden werde ich auch noch überzeugen“, sagte er zuversichtlich.

Optimistisch zeigte sich Ilgen auch, was seine Aussichten bei der anstehenden Bundestagswahl angeht. „Ich werde alles dafür tun, das Mandat direkt zu holen“, kündigte er unter anderem einen aufwendigen Tür-zu-Tür-Wahlkampf an. In seiner Bewerbungsrede standen neben nordfriesischen vor allem bundespolitische Themen aus seinen Berliner Arbeitsfeldern im Mittelpunkt. Der studierte Lehrer und selbstständige Veranstaltungskaufmann ist Mitglied in den Bundestags-Ausschüssen für Wirtschaft und Energie sowie Verteidigung. Ilgen sprach sich zudem dafür aus, die Rentenversicherung zu stärken. Vehement wandte er sich gegen ein Zwei-Klassen-System in der Krankenversicherung.

SPD-Grundwerte wie soziale Gerechtigkeit, Freiheit und Solidarität zogen sich wie ein roter Faden auch durch die Rede des Landes- und stellvertretenden SPD-Bundesvorsitzenden Ralf Stegner. „Wir wollen Mehrheiten diesseits der Union“, gab er als klares Ziel der Sozialdemokraten aus. Zudem warnte Stegner davor, bei Wahlen Angstmachern hinterherzulaufen: „Wir sind für die Hoffnung zuständig“, sagte er mit Blick auf die politische Arbeit und SPD-Erfolge auf Bundes- und Landesebene.

Matthias Ilgen sei ein fleißiger Abgeordneter und tue viel für seine Region, bescheinigte Ralf Stegner an diesem Vormittag dem SPD-Kandidaten für die nördliche Westküste: „Er sagt, was er macht, und macht, was er sagt. Und davon gibt es viel zu wenige.“

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erstellt am 21.Nov.2016 | 07:00 Uhr

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