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Husumer Nachrichten

04. Dezember 2016 | 21:18 Uhr

Kinder- und Jugendbeirat tagt : Skaterbahn ist nicht gewollt

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der Kinder- und Jugendbeirat Tönning stellte in seiner jüngsten Sitzung fest, dass kein Interesse an einer Skaterbahn besteht.

„Alles im grünen Bereich“ – so lautete das Signal aus dem Kinder- und Jugendbeirat der Stadt Tönning. Ausschuss-Vorsitzender Friedrich Busch (CDU) begrüßte in der jüngsten Sitzung zwei der insgesamt vier Jugendvertreter, nämlich Yannick Wittkowski und Philip Gehringer. Tjorven Demant und Silvan Dervisi hatten sich wegen schulischer Veranstaltungen entschuldigt. Mit von der Partie waren auch die zur Runde gehörenden Stadtvertreter Jan Diekmann (SPD) sowie Andreas Berg (SSW). Erfahrungsaustausch stand denn im Mittelpunkt der Zusammenkunft.

„Die Geräte im Mehrgenerationenpark gegenüber dem Schwimmbad werden von vielen gut genutzt, auch von Jugendlichen aus dem Jugendzentrum“, stellte Gehringer fest. Der Jugendbeirat habe sich mit der Frage beschäftigt, ob auch eine Skaterbahn als Ergänzung dazu etwas wäre. Doch die würde nach einer Befragung nicht genügend angenommen werden, um die Kosten dafür zu rechtfertigen. Heiner Hahn, Vorsitzender des Seniorenbeirates, sowie Beisitzer Uwe Wrigge, ermutigten die Jugendlichen, doch ruhig weitere Wünsche zur Erweiterung des Parkes anzumelden. „Da ist noch Platz genug“, so Hahn. „Wir werden uns zusammen mit Kindern und Jugendlichen aus dem JuZ Gedanken machen“, bekräftigte Gehringer.

Eine Anregung aus dem Seniorenbeirat, im kommenden Jahr ein Fußballturnier gemeinsam mit Jugendlichen aus Tönning auf Fanö – der dänischen Partnergemeinde der Eiderstadt – gegen dort aufgestellte Jugend- und vielleicht Senioren-Mannschaften zu organisieren, wurde in der Runde begeistert aufgenommen. „Wir möchten einen Bogen zwischen Jung und Alt spannen“, so Uwe Wrigge. Er könne sich vorstellen, dass die Senioren einen Sonnabend dafür nutzten und dann wieder zurückfahren würden. Möglicherweise könnten die Jugendlichen dann privat über das Wochenende vor Ort bleiben. „Eine gute Idee. Fußball ist eine tolle Sache, um Kontakte zu knüpfen. Ich denke, wir bekommen zwischen zehn und 15 Jugendliche aus Tönning zusammen“, erklärte Jugendvertreter Gehringer. Er wäre bereit, im Orga-Team mitzuarbeiten. „Wir sollten das unterstützen“, so Ausschuss-Mitglied und Mitglied im Förderverein Städtepartnerschaften, Andreas Berg. Vielleicht könne man sich an den Fanö-Cup hängen. „Ihr solltet mit den Jugendlichen sprechen. Einige werden am 10. Dezember mit einer Abordnung aus Fanö im Packhaus sein“, riet er

Ausschussmitglied Jan Diekmann berichtete von der Fahrt Anfang Oktober zur zweiten Partnerstadt Lacanau in Frankreich. Mit gewesen seien neben Bürgermeisterin Dorothe Klömmer, auch Vertreter des Seniorenbeirates sowie Udo Radtke, Leiter des Tönninger JuZ sowie auch die anwesenden Jugendvertreter. Dort seien viele Kontakte mit Jugendlichen geknüpft worden. Die Eider-Treene-Schule (ETS) werde im kommenden Jahr einen Schüler-Austausch organisieren. Leider sei eine Besichtigung der Schule während des Unterrichtes verboten worden, denn im Lande herrsche Ausnahmezustand. Niemand durfte das Gelände betreten. Ein Metallzaun hinderte Gäste daran. Erst nach Schulschluss konnte das Gebäude besichtigt werden.

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erstellt am 15.Nov.2016 | 08:00 Uhr

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