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Husumer Nachrichten

11. Dezember 2016 | 09:04 Uhr

Schautag der historischen Apfelsorten

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der Apfeltag lockte wieder viele Besucher in das Naturzentrum Mittleres Nordfriesland in Bredstedt. Die Ehrenamtler hatten für die mittlerweile siebte Auflage der Veranstaltung einiges auf die Beine gestellt. Zu Gast war einmal mehr Apfel-Spezialist und Gärtnermeister Thomas Andresen aus Risum-Lindholm. Er ist von Anfang dabei. Viele Gäste nutzten auch diesmal sein Fachwissen über historische Apfelsorten, die er seit mehr als 20 Jahren anbaut. Andresen hatte auch wieder einige alte Sorten mitgebracht, darunter der Apfel des Jahres, der Horneburger Pfannkuchen.

Wenn Andresen durch seinen eigenen Garten geht, so gesteht er, lebe er seine Passion aus. Hobby und Beruf sei für ihn eine Einheit. „Irgendwie habe ich immer meine Gartenschere dabei“, sagt der 53-Jährige. Ehefrau Birgit teilt sein Hobby. Auch sie ist Gärtnerin von Beruf. Schon als Kind, so Andresen, habe ihn sein Vater zum Ästeschneiden in die Apfelbäume gehoben. „Damals fand ich das nicht immer witzig“, bekennt er. Doch heute empfinde er es als Glück, sich um jene Bäume zu kümmern, in denen er schon als kleiner Junge herumgeklettert sei. Vor über zwei Jahrzehnten ist Andresen nach Ausbildungs- und Gesellenjahren in Skandinavien, Holland und der Schweiz auf den elterlichen Hof in Risum-Lindholm zurückgekehrt. Hauptberuflich ist er Baumschul-Gärtnermeister in einem Gartenbaubetrieb auf Sylt. Die Apfelzucht läuft nebenbei als Steckenpferd. „Selbst nach zehn Stunden Arbeit in fremden Gärten, freue ich mich immer noch, wenn ich dann zu Hause in meinem eigenen Reich arbeiten kann“, so Andresen. Er freue sich, wenn er Gartenliebhabern ein bisschen etwas von seinem Wissen weitergeben kann.

Aber auch zum Kaufen gab es wieder alte und neue Sorten, die Ehrenamtlerin Annemarie Matthießen auf einen Tisch ausgebreitet hatte. Gemüse frisch vom Feld, Saatgut für die eigene Blumenwiese und Nistkästen bot sie ebenfalls an. Zur Stärkung gab es Kaffee, frisch gepressten Apfelsaft und Apfelkuchen. Alle Einnahmen kommen dem Trägerverein des Naturzentrums zugute.

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erstellt am 16.Okt.2016 | 13:35 Uhr

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