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Husumer Nachrichten

07. Dezember 2016 | 15:32 Uhr

Mildstedt : Regenwasser soll im Neubaugebiet versickern

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Kommunal-Ausschuss tagte zum Thema Oberflächenentwässerung. Stimmt der Deich- und Hauptsielverband Eiderstedt den Plänen der Gemeinde nicht zu, soll ein Rückhaltebecken gebaut werden.

Der Mildstedter Kommunal-Ausschuss unter Leitung von Horst-Werner Kühl (SPD) tagte in der Amtsverwaltung. Längere Zeit nahmen die Beratungen zum Thema „Oberflächenentwässerung – B Plan 23 – neues Baugebiet“ in Anspruch. Der Hintergrund: Bei starken Regenfällen sind die Ableitungskanäle aus Mildstedt in Richtung Nordsee proppenvoll. Zunächst durchqueren diese Wasser-Ableiter die Gemeinde Südermarsch. Dort laufen die Pumpen bei stärkeren Regenfällen auf Hochtouren.

Viele Mildstedter wünschen sich eine Versickerung auf ihrem Gelände. Dazu hatte es vom Deich- und Hauptsielverband Eiderstedt, der die Oberflächenentwässerung von der Gemeinde übernommen hat, aber andere Ansichten gegeben. Der Ausschuss war sich einig: „Es wird empfohlen – sofern das möglich wäre – das Regenwasser auf den 50 Grundstücken des geplanten Baugebietes zu versickern. Was aber, wenn der Verband nein sagt? Bürgermeister Bernd Heiber (SPD): „Dann würden wir ein Regenrückhaltebecken bauen.“ Um im entsprechenden Fall die größeren Wassermengen loszuwerden, hatte Edda Westphalen-Jessen (CDU) bereits den Vorschlag gemacht, „ein dickes Rohr unter der Ostenfelder Landstraße durchzulegen und im Bereich des Naturerlebnisraums (NER) Teiche anzulegen“. Das Thema wird im Gemeinderat am Donnerstag (21. Juli) noch einmal behandelt.

Der Kreuzungsbereich Ostenfelder Landstraße/Rosendahler Weg wird demnächst komplett wegen Kanalarbeiten gesperrt – „und sie arbeiten dort im Schichtbetrieb“, sagte der Bürgermeister im Rahmen der Sitzung. Teilweise gesperrt wird auch der Rosendahler Weg bis zur Ostenfelder Landstraße und teilweise auch der Mauweg – von der Einmündung Langsteeven bis zur Ostenfelder Landstraße.

Neuigkeiten erfuhren die Zuhörer vom neuen Bauhofleiter Jörg Boysen: Für die Streuobstwiese sei ja eigentlich ein Verein zuständig - „aber deren Mähgerät ist kaputt.“ Telse Jacobsen: „Die Streuobstwiese ist eine gute Einrichtung. Es wäre gut, wenn Gemeinde das mit übernimmt – mit Personal des Bauhofs.“ Vorsitzender Kühl versicherte: „Wir werden da eine Lösung finden.“ Boysen weiter: „Wir brauchen einen neuen Anhänger, Kosten 5000 Euro.“ Bei den Rentnerwohnungen werde zudem ein Hochentaster – eine Motorsäge am Stiel – benötigt. Finanzausschussvorsitzende Telse Jacobsen: „Das behandeln wir im Ausschuss.“ Der Bauhof wird keine Säcke mehr für Kastanienlaub aufstellen, die seien in der Vergangenheit nämlich durchweg mit Grasschnitt gefüllt worden.

Dann berichtete Quartiersmanagerin Cosima Mähl über ihre Tätigkeit. Zunächst bezieht sie „Quartier“ in der Altentagesstätte, denn ihr Dienstsitz – die Alte Schule – muss erst umgebaut werden. Doch viel zum Sitzen kommt die Managerin ohnehin nicht - meist ist sie in der Gemeinde unterwegs. Die Festnetznummer ihres Büros (04841/ 73007) ist auf ihr Handy weitergeschaltet. Zu den notwendigen Arbeiten an der Alten Schule sagte Ausschussvorsitzender Horst-Werner Kühl: „Das Haus ist 400 Jahre alt. Wir als Gemeinde haben es versäumt, da Instandsetzungsarbeiten vorzunehmen.“ Dann teilte der Jugend- und Sozialausschuss-Vorsitzende - und zugleich Awo-Vorsitzende – Hans-Peter Henkens (SPD) mit, dass die Sanierung rund 33.000 Euro kosten werde. Am Donnerstag (14.) tagt die Aktivregion Südliches Nordfriesland, die 60 Prozent der Netto-Kosten übernehmen könnte.

Der Bürgertreff Alte Schule soll nicht in eine Altenbegegnungsstätte umgewandelt werden. Die Ausschussempfehlung zum Ausbau erfolgte einstimmig. Zudem müssen einige Ahornbäume entfernt werden. Schließlich sagte Ernst-Julius Levsen: „In diesem Jahr sind die Hecken explodiert – das Ordnungsamt ist gefordert“ Dazu der Bürgermeister: „An einigen Stellen sind die Kinder, die den Fußweg als Radweg nutzen, gefährdet.“ Das sollte dem Ordnungsamt gemeldet werden.

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