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Husumer Nachrichten

24. Juli 2016 | 06:52 Uhr

Musik auf der Hallig : Ray Wilson spielt gern im Schafstall

vom

Schottischer Musiker verspricht auch 2014 wieder nach Langeness zu kommen.

Langeness | Mit einem furiosen musikalischen Auftakt gelang der Start in die Veranstaltungsreihe Kultur auf den Halligen. Vier Tage hintereinander spielten Ray Wilson mit seiner Band "Genesis classic" - die Besucher im Schafstall auf Hilligenley waren schier aus dem Häuschen. Begeistert zeigten sich die Konzertbesucher aber auch von der Vorgruppe. Mit deutschen Texten und virtuosem Gitarrenspiel machten Norman Keil und sein Freund Nils Hoffmann die Abende unvergesslich.

"Mein Projekt ist jetzt richtig angekommen", freute sich Malte Jochimsen. Er hatte die Veranstaltungsreihe 2009 ins Leben gerufen. An vier Tagen ausverkauftes Haus. Besucher vom Festland und aus allen Teilen der Republik erlebten nicht nur Konzerte der Extraklasse sondern auch das ganz Besondere an "Kultur auf den Halligen". Die Schiffsreise durchs Wattenmeer, verbunden mit dem lukullischen Höhepunkt von Ochsenkeulen am Spieß in der Gaststätte Hilligenley, waren die Höhepunkte vor den musikalischen Leckerbissen.

Ray Wilson, begleitet von seinem Bruder Steven an der Gitarre, den beiden Geigerinnen Alicja Chrzasz und Barbara Slelagiew sowie Darius Tarczewsk am Piano, überzeugten mal piano mal forte. Mit seinen Genesis-Klassikern aber auch etlichen Eigenkompositionen hatte der Schotte mit seiner außergewöhnlichen Stimme das Publikum im Handumdrehen im Griff. Sanfte Gitarren- und Geigensoli im Wechsel mit fetzigen Rhythmen sorgten für beste Unterhaltung nicht nur für Klassiker-Fans. Wilson selbst war von der Atmosphäre bei den Hallig-Konzerten im Schafstall so begeistert, dass er sein Kommen für das nächste Jahr schon angekündigt hat.

Wiederkommen wird auch Norman Keil. Am 15. Juni ist er mit Nils Hoffmann im Schafstall zu Gast. Hoffmann, die Stimme der Gruppe "Mandowar" - die Band spielt am 8. Juni auf Hooge - hat sich vor einiger Zeit mit Keil zusammengetan. "Wir sind zwar nur zu zweit, müssen aber nach mehr klingen", erzählt Keil. Einen Eindruck davon konnten sich die Konzertbesucher jetzt selbst machen. In ihren Texten erzählten die beiden Geschichten aus ihrem eigenen oder dem Leben anderer Menschen, nicht nur im Schafstall, sondern auch bei der allabendlichen Rückfahrt mit dem MS Seeadler zum Festland. Da griffen die beiden zur Freude der Mitreisenden noch einmal in die Saiten. Info www.kulturaufdenhalligen.com.

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erstellt am 17.Mai.2013 | 07:57 Uhr

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