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Husumer Nachrichten

07. Dezember 2016 | 11:44 Uhr

Größtes Volksfest der Westküste : Positive Bilanz der Husumer Hafentage

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Organisator Peter Becker ist zufrieden mit dem Verlauf des größten Volksfests an der Westküste und freut sich schon auf die nächste Runde.

Der Mann von der Eisdiele neben dem Hafentage-Büro meinte es gut mit Peter Becker: „So große Eiskugeln habe ich noch nie gekriegt“, frohlockte der Husumer Messe-Chef in den Meilen-Trubel hinein, als ihn der verabredete Telefonanruf unserer Zeitung ereilte. Mit dem Satz „Zwischendurch mal was zu essen, tut auch ganz gut“, schluckte er „die letzten paar Gramm Eis“ entschuldigend herunter.

Zum Essen war Becker in den zurückliegenden Tagen tatsächlich nur sporadisch gekommen, „aber das kenn’ ich ja von der Husum-Wind“. Mit dem Schlafen war es – die Husumer Messe hat die Organisation der Hafentage in diesem Jahr zum ersten Mal übernommen – auch nicht so weit her. Genossen hat er es dennoch. „Ich treib’ mich ja schon lange auf den Hafentagen herum“, gesteht Becker und lacht, „aber mit Verantwortung fühlt es sich genauso gut an.“ Er werde weitermachen.

Dass er so ein Fazit ziehen kann, verdankt der neue Chef der Hafentage-Crew nach eigenem Bekunden auch und vor allem der hervorragenden Arbeit seiner Vorgänger sowie sämtlicher Helfer – vom Sicherheitsdienst über das Ordnungsamt bis hin zu den Sponsoren. „Bei diesem Fest ziehen wirklich alle an einem Strang“, freut sich Becker. Dafür könne man gar nicht oft genug „Danke“ sagen.

Diesmal habe – von wenigen Ausnahmen abgesehen – sogar Petrus mitgemacht: nicht zu warm, nicht zu kalt, Regen in homöopathischen Dosen – „im Grunde war es perfektes Hafentage-Wetter. Und es ist noch immer rappelvoll“, berichtete der Chef am späten Sonntagnachmittag.

Was die Besucher-Zahlen angeht, hielt er sich allerdings ähnlich bedeckt wie seine Vorgänger: „Wir wollen hier nicht mit unrealistischen Zahlen herumprotzen“, sagte Becker und sprach daher schlicht von „zehntausenden Besuchern“. Ein Lob ging an die Polizei, die mit ihrer Präsenz „in schwieriger Zeit ein gutes Signal der Sicherheit“ gesetzt und damit sehr zu einem friedlichen Verlauf des Festes beigetragen habe. Das hört Thomas Jacobsen natürlich gerne. „Von einem ruhigen Verlauf zu sprechen, wäre dennoch verkehrt“, berichtet der stellvertretende Leiter des Husumer Polizeireviers. Vor allem am Freitag und Sonnabend hätten seine Kollegen etliche Male ran gemusst. Dabei habe er sich auf unangenehme Weise an den Spruch „Man trifft sich immer zweimal“ erinnert gefühlt: Tatsächlich gab es genauso viele Auseinandersetzungen auf dem Hafentage-Gelände wie außerhalb, sagt Jacobsen. Und in den meisten Fällen seien sich nicht etwa Wildfremde in die Haare geraten, sondern „Leute, die sich kennen“. Nicht zuletzt dank der sozialen Netzwerke konnten die meisten Streithähne allerdings zügig identifiziert und in einigen Fällen auch gleich dingfest gemacht werden.

„Nachts hatten wir natürlich mehr zu tun als am Tag“, berichtet Jacobsen, dem von Mittwoch bis Sonntag 37 Polizisten sowie sechs weitere Kollegen aus Niebüll und Sylt zur Seite standen. Die waren, so oft es ging, im Einsatz, um Konflikte erst gar nicht aufkommen zu lassen. Das Konzept ging auf und vermittelte offenbar auch den Hafentage-Besuchern ein Gefühl der Sicherheit.

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erstellt am 08.Aug.2016 | 07:21 Uhr

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