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Husumer Nachrichten

08. Dezember 2016 | 07:03 Uhr

Angeln mitten in der Stadt : Petri-Heil am Bredstedter Mühlenteich

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Sportanglervereinigung Bredstedt will auch Jugendlichen die Chance geben, ihrem Hobby zu frönen. Ziel ist es, durch Ausmähen weitere Angelplätze im Schilfbereich des Gewässers zu schaffen.

Munitionsfunde auf dem Grund des Vereinsgewässers in Dörpum, entwurzelte Bäume an den Ufern durch Orkan „Christian“, die Einweihung des ersten Behinderten-Stegs in der Region und viele jugendliche Angler am Mühlenteich – die Sportanglervereinigung (SAV) Bredstedt blickte in ihrer Jahresversammlung bei Möllgaard auf ein ereignisreiches und überwiegend positives Jahr 2013 zurück. „Es gab viel Arbeit für uns im Vorstand, aber sie macht uns allen nach wie vor Spaß“, stellte Vorsitzender Wolfgang Mohn in seinem Rückblick fest.

Ein Schwerpunkt der Vereinsarbeit lag vergangenes Jahr auf dem neuen Pachtgewässer, dem Mühlenteich in Bredstedt. Dort wird Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, direkt im Ort ihrem Hobby nachzugehen. „Der Mühlenteich wurde sehr gut beangelt“, freute sich Mohn, der sich nochmals bei den Geschwistern Hildegard und Reinhard Schwarze bedankte, die durch großzügige Geldspenden einen guten Fischbesatz ermöglichten. Die SAV will Gespräche mit der Stadt führen, um durch Ausmähen weitere Angelstellen im Schilfbereich zu schaffen.

Sehr gut angenommen wurde auch der Behinderten-Steg in Dörpum. „Sogar Gastangler aus anderen Vereinen waren begeistert“, so Mohn. Der Verein hat bereits einen zweiten Behinderten-Steg am Vereinsgewässer in Kolkerheide in Planung. Die nötigen Unterlagen wurden in Kiel eingereicht. Ob auch dieser gefördert wird, wird sich im April entscheiden. Das Engagement der SAV Bredstedt für Angler mit Handicap wirkte sich positiv auf die Mitgliederentwicklung aus: Zehn Neue kamen dazu.

Die Sportanglervereinigung vernachlässigte aber auch die Unterhaltung und Pflege der anderen Vereinsgewässer nicht, damit die Mitglieder unter optimalen Voraussetzungen ihrem Hobby frönen können. Trotz intensiver Kontrollen an der Arlau und an den Vereinsgewässern in Dörpum und Bredstedt durch die Fischerei-Aufseher gab es kaum Probleme, berichtete Vorstandsmitglied Jörg Sievers. Bei den Anglern, die am Mühlenteich ohne Papiere angetroffen wurden, habe es sich ausschließlich um Kinder unter zwölf Jahren gehandelt. Sievers: „Das Angeln ohne gültige Papiere ist verboten – auch am Mühlenteich.“ Er appellierte an die Eltern, ihren Nachwuchs darauf hinzuweisen.

Dass Hege und Pflege der Gewässer sich auszahlen, wurde bei den Ehrungen deutlich. Rainer Bendixen hatte 2013 den größten Barsch (750 Gramm), den größten Hecht (6630 Gramm) und den größten Zander (2167 Gramm) gefangen. Den größten Aal (670 Gramm) erbeutete Jörg Ruhnke, die größte Forelle (2020 Gramm) Wolfgang Mohn und die größte Schleie (1350 Gramm) Andreas Petersen. Die größten Meeresfische (jeweils Dorsche) gingen Fritz Dux und Stefan Lemke an den Haken, und den größten Fisch bei einem Vereinsangeln, einen Hecht von 2560 Gramm, legte Sven Ruhnke auf die Schuppen.

Die silberne Ehrennadel für 15-jährige Mitgliedschaft erhielten Peter Ketelsen, Thorsten Ketelsen, Kurt Krug und Thorsten Paulsen. Die goldene Ehrennadel für 25 Jahre überreichte Mohn an Bernd Harder, Kay-Peter Holst und Hartmut Krug. Für 45-jährige Mitgliedschaft erhielten Karl-August Jorzik und Klaus Petersen eine Plakette sowie eine Uhr. Für ihre Verdienste um die SAV Bredstedt wurden Heinrich Ketelsen, Heinrich Gilde und Egon Hartmann zu Ehrenmitgliedern ernannt.

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