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Husumer Nachrichten

08. Dezember 2016 | 21:17 Uhr

St. Peter-Ording : Ortsschilder sollen versetzt werden

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der Bauausschuss von St. Peter-Ording diskutierte zu den Themen Baugebiet und Verkehrsgutachten.

Die Gemeinde St. Peter-Ording ist im Laufe der Jahre immer weiter angewachsen, die Ortsein- und Ausgangsschilder sind allerdings an ihren bisherigen Stellen verblieben. Am Ortsausgang neben der Wittendüner Allee (L 33) ist gerade ein neues Baugebiet nahezu fertiggestellt – aber das Ortsschild steht noch immer auf mittlerer Höhe des Gebietes. Während der jüngsten Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses der Gemeinde machte Wolfgang Voutta (CDU) den Vorschlag, das Ortsschild zu versetzen und es erst hinter der Einmündung des Straßenzuges Bövergeest zu platzieren – und stieß damit auf geschlossene Zustimmung.

Einen weiteren Vorschlag unterbreitete Hans Burmeister (FDP): „Die Schwellen im Straßenzug Bövergeest in Höhe des Restaurants sollten erhöht werden.“ Der stellvertretende Ausschussvorsitzende Kurt Kahlke (SPD), der die Sitzung für den urlaubenden Vorsitzenden Bodo Laubenstein (CDU) leitete, versprach, die Sache zu prüfen.

Sehr stark verärgert zeigte sich Georg-Werner Jensen (AWG): „Seit drei Tagen sind die Politessen in der Südallee unterwegs und verteilen Knöllchen. Ich hatte damals eine Parkscheibenregelung in dieser Straße vorgeschlagen – und möchte nicht in Verdacht geraten, dass ich der Urheber der neuerlichen Aktion bin.“ Zur dortigen Parksituation erklärte Carsten Eritt aus dem Referat Bauen und Entwicklung der Amtsverwaltung, dass überall so geparkt werden dürfe, dass weitere Fahrzeuge daneben vorbeifahren können: „Das sind mindestens 2,50 Meter Breite. Wenn das nicht eingehalten wird, handele ich verkehrswidrig.“ Sofortiger Protest von Georg-Werner Jensen: „Es hat doch keiner einen Zollstock dabei und misst nach.“ Auf die Nachfrage des Ausschussvorsitzenden Kahlke an Jensen, ob er mit der Beantwortung einverstanden sei, antwortete dieser: „Damit bin ich garnicht zufrieden, wir können ja mal 1000 Autofahrer fragen. Mal sehen, wer von dieser Regelung weiß.“ Bürgermeister Rainer Balsmeier versprach, auch das Thema zu klären. Wolfgang Voutta (CDU) berichtete zudem, dass das Ortsschild am Neuweg fehle, worauf der Bürgermeister antwortete, dass ein neues bestellt sei. „Das dauert aber.“

Innerhalb der Bürgerfragestunde wollte eine Einwohnerin wissen, was mit dem Bahnübergang Bövergeest sei – „da fahren sogar einige mit dem Rollstuhl herüber.“ Dazu Kurt Kahlke: „Dieser Übergang ist rechtlich geschlossen.“ Seitens der Amtsverwaltung betonte Carsten Eritt, dass die behelfsmäßige Schließung durch die Bahn vorgenommen worden sei. „Unser Auftrag ist es, den Bahnübergang mit einem Zaun zu verschließen.“ Ein anderer Einwohner beklagte, dass der Fußweg zwischen dem Bahnhof St.Peter-Süd und dem alten Bahnübergang einer Schotterpiste gleiche. Dazu der Bürgermeister: „An einen Ausbau des Weges ist nicht gedacht. Wir müssen aber dafür sorgen, dass die Bewohner des Neubaugebietes einen vernünftigen Weg haben. Wir werden ihn überdecken lassen.“

Beraten wurde auch das Verkehrsgutachten Wittendün. Die Gesellschaft „Büro Stadtverkehr“ aus Hilden hatte es erarbeitet, Rainer Hamann von der Außenstelle Schleswig-Holstein in Karby hatte es kürzlich vorgestellt. Unter dem Titel „Zusammenfassung des Verkehrskonzeptes zur Erschließung eines neuen Wohn- und Mischgebietes in St. Peter-Ording“ finden sich mehrere Vorschläge. Kommentar von Kurt Kahlke: „Wir sollen eine Reihenfolge der dort aufgeführten Maßnahmen festlegen.“ Anmerkung von Oliver Grunau (CDU): „Wir sollten darüber beschließen, ob wir die Reihenfolge der Verwaltung befolgen wollen.“ Es wurde unter anderem festgelegt, im Bereich Wittendüner Geest den Knotenpunkt für eine verbesserte Querungssituation auszubauen. Kostenpunkt: 10.000 bis 15.000 Euro.

Der Ausschuss trifft sich zu seiner nächsten Sitzung bereits am Montag, 5. September, ab 19 Uhr im Sitzungsraum des Rathauses wieder.

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