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Für Notfälle am Strand : Mit voller Kraft durch den Sand: Der neue Rettungswagen

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Ohne Allrad-Antrieb geht es am Strand von St. Peter-Ording nicht: Deswegen ist jetzt auch der neue Rettungswagen für die Station Garding damit ausgestattet.

Der Rettungsdienst des Kreises Nordfriesland hat für die Station in Garding ein neues spezielles Fahrzeug in Dienst gestellt. Übergeben wurde den Verantwortlichen des Kreises ein Fahrzeug, dass Patienten auch in unwegsamen und schwer zugänglichem Gelände erreichen kann. Denn es ist mit Allrad ausgestattet. Ein großer Vorteil, da zum Einsatzbereich der Rettungswache Garding unter anderem der weitläufige Sandstrand von St. Peter-Ording gehört. Besonders in den Sommermonaten fährt der Rettungsdienst dort zahlreiche Einsätze. Der Untergrund ist dabei nicht immer für große und schwere Fahrzeuge geeignet, die Allradfahrzeuge des Kreises Nordfriesland sollen aber auch in schwierigerem Terrain eingesetzt werden. Das geringere Gewicht im Vergleich zu den Rettungswagen mit Kofferaufbau und der zu schaltbare Allradantrieb sind hier die Lösung.

Rund 140.000 Euro hat sich der Kreis den neuen Rettungswagen kosten lassen. Ersetzen tut der neue Sprinter ein ähnliches, aber in die Jahre gekommenes Vorgängermodell. Der Dieselmotor hat mit 190 PS eine ausreichende Motorisierung für das Gelände abseits der Straßen. Das Offroad Heavy Duty Paket des Rettungswagen umfasst eine zuschaltbare Längsdifferential- und Hinterachssperre, eine zuschaltbare Getriebeuntersetzung und eine Vorderachssperre.

Der Innenausbau im Patientenraum erfolgte nach DIN-Norm und enthält alle notwendigen medizinischen Geräte und Ausstattungsmerkmale, die die Rettungswagen in Schleswig-Holstein haben müssen. Ein hydraulisch und pneumatisch gefederter Tragentisch soll Vibrationen und Stöße für den Patienten minimieren.

Besonderes Augenmerk wurde bei dem Aus- und Umbau des Fahrzeuges auch auf die Beleuchtung und die Sichtbarkeit des Wagens gelegt. Gelbe Warn- und Blitzleuchten sollen Verkehrsteilnehmern neben dem Blaulicht auf das stehende Rettungsfahrzeug hinweisen. Auch die Frontpartie weist einige Neuerungen im Vergleich zu den Vorgängerfahrzeugen auf. So sind im Kühlergrill neben zwei blauen Frontblitzern auch zwei weiße verbaut.

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