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Husumer Nachrichten

05. Dezember 2016 | 21:41 Uhr

Husum : Mensa kommt langsam in Sichtweite

vom

Bevorzugter Architekten-Entwurf zur Erweiterung der Gemeinschaftsschule Nord vorgestellt / Hoffnung auf Einweihung im nächsten Jahr

Husum | Dass die Gemeinschaftsschule Nord in den Genuss einer Mensa kommen soll, steht schon länger fest. Mittlerweile ist auch raus, wie das Ganze am Ende aussehen wird. Das Ergebnis eines in diesem Zusammenhang von der Stadt ausgelobten Architekten-Wettbewerbs wurde in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses im Rathaus vorgestellt. Eine entsprechende - auf Husum beschränkte - Anfrage der Verwaltung hatten die vier Büros Johannsen und Fuchs, Borries, Todt und Bahnsen sowie Frank Reichardt dazu veranlasst, sich am Reißbrett Gedanken zu machen.

Die vorgelegten Entwürfe waren anschließend von einem Preisgericht begutachtet worden. Dieses Gremium, bestehend aus den fünf Diplom-Ingenieuren Dieter Richter (Architekt aus Kiel), Elisabeth Mewaldt (Architektin des Kreises Nordfriesland) und - als Vertreter der Stadt - Rudolf Hölscher (Architekt und Bauamtsleiter), Jürgen Scheil (Leiter Planung) nebst Alexander Böttcher (Leiter Bauaufsicht) sowie den Pädagogen Dieter Boe (Schulleiter Gemeinschaftsschule Nord) und Peter Empen (Bauausschuss-Vorsitzender), hatte sich vier Stunden lang im Bauamt eingeschlossen, um zu einer Entscheidung zu kommen. Die fiel schließlich zugunsten der Stadtplaner Hargen Johannsen und Norbert Fuchs aus.

Das Anforderungsprofil umfasste eine Mensa für 100 Personen plus benötigte Nebenräume zur Essenaus- und rückgabe, für eine Spülküche und Lagerflächen. "Wir sind gut beraten, das Gebäude flexibel zu handhaben", sagte Hölscher, als er den Bauausschuss-Mitgliedern die Visionen der beteiligten Architekten an die Wand warf. "Wir haben deshalb explizit verlangt, sowohl eine Erweiterung als auch eine Aufstockung möglich zu machen." Ebenfalls im Rahmen der Auslobung war gefordert, die Außenräume für schulische Belange mit nutzbar zu machen. Der all dem entsprechende Sieger-Entwurf sieht laut Hölscher einen Putzbau mit entsprechendem Plattenmaterial vor - "die sehr unauffällige Integration in die Fassadenstruktur spiegelt sich im Raumprogramm der Schule wider". Trotzdem werde ein Spannungsbogen aufgebaut.

Schulleiter Dieter Boe schwärmte von dem "interessanten Vormittag", an dem er im Rathaus mit einem halben Dutzend Experten die Köpfe hatte zusammenstecken dürfen: So etwas öffne den Blick für Dinge, die man so noch nie gesehen habe. "Das ist, als wenn die Weihnachtsgeschenke schon auf dem Tisch liegen, nur noch nicht ausgepackt sind!" Außerdem freute sich Boe darüber, dass künftig bei einem Elternabend nicht immer ein ganzer, zwölf Klassen umfassender Schultrakt geheizt werden müsse: "Das macht nicht immer Sinn. Solche Veranstaltungen können wir dann in die Mensa verlagern." Sprach’s und verlieh der Hoffnung Ausdruck, "vielleicht 2014 mit dem Baubeginn und der Einweihung rechnen zu können". Bis dahin müssen seine Schüler noch montags bis donnerstags ihr Mittagessen in den Räumen des gemeinnützigen Husumer Alten- und Pflegeheims einnehmen.

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erstellt am 15.Jun.2013 | 08:04 Uhr

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