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Husumer Nachrichten

09. Dezember 2016 | 10:53 Uhr

Garding : Mehr Platz für Bauherren

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Auf dem Gelände hinter der ehemaligen Landesberufsschule in Garding sind nun auch zweigeschossige Gebäude zulässig.

„Wir werden heute wichtige Entscheidungen für die Weiterentwicklung unserer Stadt treffen.“ Mit dieser Ankündigung eröffnete Andrea Kummerscheidt die jüngste Stadtvertreter-Sitzung in Garding. Schon mehrmals hatte sich das Gremium mit den beabsichtigten Bautätigkeiten rund um die ehemalige Landesberufsschule befasst (wir berichteten). Und auch diesmal musste Stadtplaner Sven Methner aus Meldorf eine Änderung des Bebauungsplans Nr. 34 b vorstellen. Dabei handelt es sich um das Gebiet nördlich der ehemaligen Landesberufsschule, südlich der Bebauung an der Straße Herrenmühle sowie westlich der Poppenbüller Straße (L34). „Das Baugebiet wird als Sondergebiet Wohnungen und Ferienwohnungen ausgewiesen“, erklärte Methner. Bereits im Sommer hatte es hierzu eine frühzeitige Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und der Öffentlichkeit gegeben, so die Bürgermeisterin. Die Anregungen von Anwohnern der Straße Herrenmühle wurden zum großen Teil in die Planungen mit aufgenommen (wir berichteten). Sie hatten sich dafür eingesetzt, dass ein Fußgängerweg im südöstlichen Teil des Geländes eingerichtet wird und die Erschließung und der Baustellenverkehr nicht über die Herrenmühle führen dürfe. Außerdem soll sich die Geschosshöhe an der Oberkante der Fahrbahn orientieren. Es fand zwischen dem Investor und der Stadt Garding ein weiteres Abstimmungsgespräch statt, berichtete Methner. „Dabei hat sich unter anderem die Anforderung ergeben, aus architektonischen Ansprüchen und städtebaulichen Aspekten eine Bebauung mit zweigeschossigen Gebäuden doch zuzulassen.“ Wegen der Änderung muss der Planentwurf nochmals ausgelegt und die beteiligten Behörden und sonstige Träger öffentlicher Belange darüber in Kenntnis gesetzt werden. Nach kurzer Beratung wurde dem Entwurfs- und Auslegungsbeschluss zugestimmt.

Auch der Bebauungsplan Nr. 7 musste geändert werden. Dies betrifft das Gebiet nördlich des Hausgrundstücks Norderring 52 sowie südlich des Hausgrundstücks Lüch Op 5. Für diesen Bereich soll das festgesetzte Baufenster erweitert werden, um eine Bebauung in zweiter Reihe zu ermöglichen, so der Stadtplaner. Eine frühzeitige Beteiligung sowie die Erstellung eines Umweltberichtes sei aufgrund der geringen Veränderung nicht nötig.

Aber es ging nicht nur um Entscheidungen hinsichtlich beabsichtigter Bautätigkeiten in der Stadt. Auch wichtige Angelegenheiten zur Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Garding standen auf dem Programm. Dabei ging es um die Satzung Sondervermögen der Stadt Garding und hier um die Kammeradschaftskasse der FFW. „Wie können wir die Satzung so aktualisieren, damit die FFW mit ihrer Kasse arbeiten kann, ohne dass bei jeder Kleinigkeit die Stadtvertretung darüber entscheiden muss“, lautete die Frage der Bürgermeisterin. Das Gremium entschied, dass der Wehrvorstand über maximal 2500 Euro entscheiden darf. Auch über die Weiterverwendung des geleasten Kommandofahrzeugs der Feuerwehr musste beraten werden, da dieser Vertrag demnächst auslaufen wird. Das Fahrzeug habe sich mehr als gelohnt, lautete die einhellige Feststellung der Stadtvertreter. Fraktionsübergreifend stimmte das Gremium für den Kauf des Fahrzeugs zu einem Restpreis von 22.000 Euro.

Zum Schluss verkündete Bürgermeisterin Andrea Kummerscheidt, dass ab Januar in der Tourist-Information Bahn-Tickets für den bundesweiten Verkehr verkauft werden. Dies sei ein sehr wichtiger Service für die Bürger und Touristen dieser Stadt.

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