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Langenhorn : Leistungsschau der regionalen Betriebe

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Veranstalter der zweitägigen Messe im Langenhorner Gewerbegebiet an der B5 sind zufrieden mit der Resonanz. Gut 1600 Besucher kamen am Wochenende (11. und 12. März).

Einen Nachteil hatte das laue Frühlingswetter zumindest am Sonnabend für die Veranstalter der mittlerweile vierten, zweitägigen Gewerbemesse Langenhorn im Gewerbepark Mönkebüll. Viele zog es doch eher in ihre Gärten. Dennoch herrschte ein ständiges Kommen und Gehen. Am Ende des ersten Tages stellte Hauptorganisatorin Edith Koch fest: „Wir haben über 600 Gäste gezählt, und alle Aussteller waren zufrieden. Erfahrungsgemäß wird es am Sonntag richtig boomen.“ Sie sollte Recht behalten.

Tatsächlich zog es gestern deutlich mehr Gäste aus der ganzen Region in das „Messe-Dorf“. „Das liegt wohl auch an dem besonderen Konzept“, erläuterte Edith Koch, Mitinhaberin von Kogi’s Möbelhaus. Die Unternehmer arbeiteten mit den örtlichen Vereinen zusammen, die mit Aktionen und eigenen Präsentation wieder vertreten waren. Neben den im Gewerbegebiet ansässigen Unternehmen präsentierten weitere aus dem Ort und der näheren Umgebung ihre Dienstleistungen und Produkte. Dafür stellten die Betriebsinhaber ihre Hallen zur Verfügung. Insgesamt machten 27 Aussteller mit – vom Autohaus, über Friseur bis hin zum Zimmereibetrieb.

Die Freiwillige Feuerwehr Langenhorn-Mönkebüll sowie der Ringreiter- und Schützenverein Mönkebüll sorgten für das leibliche Wohl. Die Jugendwehr übernahm Parkplatzdienste und erklärte zusammen mit ihren Ausbildern die Einsatzfahrzeuge. Ein musikalisches Rahmenprogramm mit dem Gospelchor Nordhackstedt, Musikern des Feuerwehrmusikzuges sowie des Spielmannszuges Langenhorn kam gut an. Für die Kleinen waren eine Hüpfburg und viele Spiele Anziehungspunkt, beides betreut von Ehrenamtlerinnen aus dem Turn- und Sportverein (TSV) Langenhorn. Die Crew des Landfrauenvereins Langenhorn und Umgebung stellte ihre Arbeit an einem Info-Stand vor. „Wir haben bewusst darauf verzichtet, das immer noch vorherrschende Image der Frauen mit weißer Kittelschürze zu stärken. Das sind wir nicht. Wir engagieren uns auf vielen Ebenen und möchten gern junge Leute gewinnen“, erläuterte die Vorsitzende Inge Petersen.

„Es macht Spaß, sich hier zu zeigen. Werbung ist alles. Ich hatte schon viele gute Gespräche mit Kunden“, berichtete Klaus Georg Feddersen, Chef des gleichnamigen Fachbetriebes für regenerative Energien. „Ich finde solche Messen klasse. Ich möchte mich ganz in Ruhe über Küchen und Elektroautos informieren“, berichtete Herbert Hinrichsen aus Niebüll. Nachdem er Töchterchen Katrin (7) in die Obhut der ehrenamtlichen TSV-Crew gegeben hatte, bummelte er mit seiner Frau über das Gelände und ließ sich speziell im Möbelhaus sowie vom Team des Autohauses Hunecke beraten. „E-Autos liegen voll im Trend. Die Reichweite wird ständig verbessert. Es lohnt sich, über die Investition nachzudenken“, war sich Geschäftsführer Holger Hunecke sicher. Auch die Ausstellungsfläche von Stefan Jakobsen, Chef des Högeler Rollerzentrums Nord, war ein Hingucker. Viele Senioren informierten sich über die neue Generation E-Bikes. Für die jungen und älteren Besucher waren die auf dem Außengelände ausgestellten Maschinen und Fahrzeuge, vom Bagger bis zum Hubsteiger, von Ingo Bahnsen ein besonderer Anziehungspunkt. Das Interesse der Damenwelt kam mit Mode, Schmuck und modernen Frisuren nicht zu kurz. Mit ihrem Auszubildenden im dritten Lehrjahr, Martin Kolditz, schritt Friseurmeisterin Hella Boysen bei vielen Freiwilligen zur Tat. „Für mich ist das der schönste Beruf. Ich kann kreativ sein“, sagte Kolditz. Wer etwas für seine Gesundheit tun wollte, war bei den Trainern des Fitness-Studios „bi Dirk un Dirk“ genau richtig. „Fitness-Studios sind nicht Konkurrenz zu Sportvereinen. Wir ergänzen uns mit unseren Angeboten“, so Dirk Johannsen, Chef des Hauses.

Lose für die Tombola, gesponsert von den Ausstellern, gingen weg wie warme Semmel. Bürgermeister Horst Petersen betätigte sich als Glücksbote. „Ich bin begeistert über das Engagement unserer Gewerbetreibenden. Sie zeigen in dieser Leistungsschau die Palette ihrer vielfältigen Möglichkeiten“, so sein Statement. Eine Stunde vor Toresschluss, so die vorläufige Schätzung der Haupt-Organisatorin, seien wie vor drei Jahren mindestens 1600 Besucher ins Gewerbegebiet gekommen.

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