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Husumer Nachrichten

04. Dezember 2016 | 19:19 Uhr

Am 2. Oktober : Landeserntedankfest in Garding

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Am 2. Oktober findet in Garding das Landeserntedankfest statt. Neben dem traditionellen Gottesdienst gibt es Musik, Umzug und einen Erntemarkt.

Die vier Kirchengemeinden Garding, Heverbund, Tetenbüll-Katharinenheerd und Welt-Vollerwiek veranstalten gemeinsam am Sonntag, 2. Oktober, das Landeserntedankfest in Garding. Rund um und in dem Gotteshaus, die St. Christian-Kirche, wird unter dem Motto „Damit ihr genug habt – bewusst danken“ gefeiert und getanzt. Vier Monate lang arbeitete das Organisationsteam um die Pastoren Thomas Knippenberg und Silke Wittmaack an einem umfangreichen und fröhlichen Erntedank-Programm. Unterstützt wurden sie dabei von Ute Böttcher vom Kirchengemeinderat Heverbund sowie Vikar Simon Ulrich. Auch Sönke Hauschild vom Landes-Bauernverband hatte sich in die aufwendige Vorbereitung eingeklinkt.

Eingeleitet wird der besondere Festtag mit einem bunt geschmückten Ernte-Umzug. Dabei wird er von zahlreichen Trachtengruppen mit mehr als 80 Trachtenträgern begleitet. Auch die Landfrauen, die Feuerwehren und die Landjugend sowie zahlreiche Vereine und Verbände werden sich dem farbenfrohen Umzug anschließen. Los geht es um 10.15 Uhr am Hafenplatz, von wo aus sich der Erntezug weiter über Süderstraße, Norderring und Osterende sowie weiter über Enge Straße und Marktplatz bewegt und an der Kirche endet.

Für den Gottesdienst ab 11 Uhr erwartet Knippenberg eine volle Kirche mit gut 500 Gottesdienstbesuchern, zu denen auch Umweltminister Robert Habeck gehört. Er übernimmt die biblische Lesung. Mitgestaltet wird der Gottesdienst unter anderem auch von Bauernverbandspräsident Werner Schwarz und Propst Jürgen Jessen-Thiesen. Die Predigt hält der Bischof des Sprengels Schleswig und Holstein, Gothart Magaard. „Mit dem Thema lenken wir den Blick auf das, was Landwirtschaft heute bedeutet“, erläutert der Bischof. „Bewusst danken heißt für mich, aufmerksam zu bleiben für die in der Landwirtschaft tätigen Menschen, für die Tiere und die Natur.“ Hauschild erinnerte an die schwierige Situation der Landwirte. Ihre Situation sei prekär. „Für das abgelaufene Ernte-Wirtschaftsjahr mussten sie viel schlucken.“ Dazu hätten auch die niedrigen Erzeugerpreise beigetragen. Dennoch sei Erntedank angesagt. „Nichts ist so wenig selbstverständlich, wie das tägliche Brot“, erklärte Hauschild.

Nach dem Gottesdienst eröffnet der Erntemarkt rund um das mächtige Gotteshaus seine mehr als 30 Stände. Historische Trecker und High-Tech gehören ebenso dazu wie ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm aus Musik, Tanz- und Trachtenvorführungen.

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