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Husumer Nachrichten

09. Dezember 2016 | 12:42 Uhr

Dramatischer Einsatz in Schwabstedt : Kinder treiben im Tretboot ab – gerettet

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Vier Kinder zwischen zehn und zwölf Jahren sind am Sonntag (8. Mai) mit dem Tretboot auf der Treene abgetrieben und in einem Schilfgürtel gelandet. Sie sagten, dass sie nicht gegen die Wellen eines Motorbootes ankamen.

Sirenenalarm ertönte am Sonntagnachmittag (8. Mai) gegen 14.20 Uhr in Schwabstedt, gemeldet wurde ein Notfallereignis auf der Treene. Vier Kinder – drei Mädchen und ein Junge zwischen zehn und zwölf Jahren – waren in ihrem Tretboot abgetrieben und in einem breiten Schilfgürtel gelandet. Da es ihnen nicht möglich war, sich aus ihrer Lage zu befreien, wählten sie per Handy den Notruf. Aufgrund der schlechten Verständigung war zunächst nicht klar, ob eines oder mehrere der Kinder ins Wasser gefallen waren. Die Schwabstedter Feuerwehr rückte daraufhin mit drei Fahrzeugen und 28 Einsatzkräften aus, die DLRG traf zeitgleich unter Leitung von Jörg Klask und Dirk Hoffmann am Treene-Strand ein. „Zehn Minuten nach Alarmierung wurden bereits zwei Rettungsboote zu Wasser gelassen“, schilderte Feuerwehr-Einsatzleiter Thomas Eickhoff. Ein Angler und ein Motorboot aus dem Sportboothafen beteiligten sich ebenfalls an der Suche, außerdem kreiste zwölf Minuten später auch der Rettungshubschrauber Christoph 42 aus Rendsburg über der Treene. Dessen Besatzung entdeckte das gesuchte Boot schließlich in einem unzugänglichen Schilfgürtel in Richtung Hude. Die Einsatzkräfte konnten die Stelle schließlich vom Wasser aus erreichen und die Kinder wohl erhalten an Land bringen. Wie diese anschließend berichteten, waren sie durch den starken Wellengang abgetrieben, den ein Motorboot erzeugt hatte.

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