zur Navigation springen

Husumer Nachrichten

07. Dezember 2016 | 15:32 Uhr

Hilfe für das Meer : Jung und Alt machen St. Peters Strände schier

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

90 Teilnehmer verzeichnete die Tourismuszentrale St. Peter-Ording an ihrer Müllsammelaktion. Besonders die Kinder waren mit großer Begeisterung dabei.

Stolz waren die kleinen Kerle Iven und Tjark, Anton und Mats, Neo und Benjamin über ihre Beteiligung an der Aktion der Tourismus-Zentrale „SPO klart auf“. Sie gehörten zur Gruppe der Fußballjugend des TSV St. Peter-Ording. „Ich war mit Benjamin und Peter unterwegs, und da haben wir einen Jackpot gefunden“, erzählte Neo begeistert. Damit meinte er eine Stelle nördlich der Strandüberfahrt Ording Nord, wo ganz viel Müll lag. Das Gebiet gehörte zur Familientour für Kinder mit Eltern und Begleitung durch das Team der Surfrider Foundation mit Jens Bohlmann sowie Constanze Höfinghoff von der TZ mit Begleitfahrzeug. Die beiden anderen Touren am Spülsaum und am Dünenrand der großen Sandbank wurden begleitet vom Team Nationalparkverwaltung mit Armin Jeß und dem Team Schutzstation Wattenmeer mit Sabine Gettner. Die Begleitfahrzeuge waren von der DLRG St. Peter-Ording. Eine Riesenmenge Strandmüll war schließlich zusammengekommen. Darunter sehr viel Plastik. Der meiste Müll wurde angespült, stammt also nicht von den Urlaubern.

Über den Sinn und Zweck der Aktion wurden die 90 Teilnehmer und Unterstützer zu Beginn im Dünenhus informiert. Ingrid Massmann aus Düsseldorf ist zum ersten Mal in St. Peter-Ording. Sie fand diese Aktion einfach toll. Angelika Schnoor aus Bad Bevensen hatte mit ihrem Mann den Urlaub schon beendet und den Aufruf dann gelesen. „Für mich war sofort klar: Da mache ich mit. Meine Enkelin Ann-Kathrin wollte auch. So sind wir heute hier und haben sechs Tüten Müll gesammelt.“

Constanze Höfinghoff und dem Team von der TZ und den beteiligten Organisationen merkte man die Freude über die Aktion an. Ihr Dank galt Edeka Johst und dem Wassersportcenter XH2O, Beach Motel und Taxi Schäfer, die die Organisation unterstützt haben. Zu Beginn hatte Jennifer Timrott, Vorsitzende des Vereins Küste gegen Plastik dafür geworben, zum Schutz der Ozeane und des Lebens nach Möglichkeit auf Plastik zu verzichten. Als buntes Mahnbild hatten die Mitarbeiter der Schutzstation Wattenmeer einen Muschelfisch auf dem Ordinger Strandsand geschaffen und ihn mit gefundenen Plastikverschlüssen verziert, die der Aktion Plastik gegen Polio zugute kommt. Der Aktionstag hat also einen doppelten Nutzen.Er dient dem Schutz der Meere und bringt Impfschutz gegen Kinderlähmung.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen